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Montag, den 31. Dez. 2012

2012 ohne Drama im Recht der USA  

.   Das Jahr 2012 verlief im amerikanischen Recht fade. Dominierend war das Nichtstun der Bundesgesetzgeber. Ihr scharfer Wahlkampf nahm den Abgeordneten im House of Representatives und im Senate den Mut, kritikexponierte Werke zu verabschieden. Sie konnten sich nicht einmal auf einen Haushalt einigen, der normalerweise mit zahlreichen Gefälligkeitsänderungen mit Wirkung außerhalb des Budgets vollgestopft wird. Die Bundesgerichte waren fleißig, doch zeichneten sich ihre Urteile und Beschlüsse weder im internationalen noch im inneramerikanischen Recht durch wesentlichen Fortschritt aus.








CK
Clemens Kochinke ist Gründer und Herausgeber des German Ame­ri­can Law Journal in der Digitalfassung sowie von Embassy Law. Er ist nach der Ausbildung in Deutschland, Malta, England und USA Jurist, At­tor­ney und Rechtsanwalt, vormals Referent für Wirt­schafts­politik und IT-Auf­sichtsrat, seit 2014 zudem Managing Part­ner einer 75-jäh­ri­gen ame­ri­ka­nischen Kanzlei. Er erklärt deutsch-ame­ri­ka­ni­sche Rechtsfragen in Büchern und Fachzeitschriften.

2014 erschien sein Kapitel Vertragsverhandlung in den USA in Heussen/Pischel, Handbuch Vertragsverhandlung und Ver­trags­management, und 2012 sein Buchbeitrag Business Nego­ti­ati­ons in Ger­many in New York, 2013 sein EBook Der ame­ri­ka­ni­sche Vertrag: Planen - Verhandeln - Schreiben.

Die meisten Mitverfasser sind seine hochqualifizierten, in das amerikanische Recht eingeführten Referendare und Praktikanten.