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Montag, den 04. Nov. 2013

Sexspalte diffamiert, Verlag verurteilt  

.   Ein Polizist soll einer Freundin Sex aufgezwungen haben, und ein Verlag berichtet 13 Jahre später davon, obwohl ein Schiedsrichter den Vorwurf arbeitsrechtlich entkräftete. Der Polizist klagt und gewinnt Schadensersatz wegen Verleumdung. Das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks der USA ist am 1. November 2013 im Fall Young v. Gannett Satellite Information geteilter Meinung. Doch seine Begründung der mehrheitlichen Ablehnung des Verlagsrevisionsantrages auf Urteilsaufhebung führt lehrreich in das Verleumdungsrecht und die Sorgfaltspflichten von Redaktionen ein.







CK
Clemens Kochinke ist Gründer und Herausgeber des German Ame­ri­can Law Journal in der Digitalfassung sowie von Embassy Law. Er ist nach der Ausbildung in Deutschland, Malta, England und USA Jurist, At­tor­ney und Rechtsanwalt, vormals Referent für Wirt­schafts­politik und IT-Auf­sichtsrat, seit 2014 zudem Managing Part­ner einer 75-jäh­ri­gen ame­ri­ka­nischen Kanzlei. Er erklärt deutsch-ame­ri­ka­ni­sche Rechtsfragen in Büchern und Fachzeitschriften.

2014 erschien sein Kapitel Vertragsverhandlung in den USA in Heussen/Pischel, Handbuch Vertragsverhandlung und Ver­trags­management, und 2012 sein Buchbeitrag Business Nego­ti­ati­ons in Ger­many in New York, 2013 sein EBook Der ame­ri­ka­ni­sche Vertrag: Planen - Verhandeln - Schreiben.

Die meisten Mitverfasser sind seine hochqualifizierten, in das amerikanische Recht eingeführten Referendare und Praktikanten.