• • Unbezahltes Praktikum oder zu vergütende Anstellung? • • Deutscher Datenschutz im US-Gericht: Amicus Brief • • Theoretischer Felgenbruch: Kein Sammelklagerecht • • Frieden mit Rebellen nicht vor Gericht einklagbar • • Wunschzettel-Klage nach unerwünschter PR für Straftäter • • Gerichtsstandsklausel unvorteilhaft, doch wirksam • • Recht auf anonyme Rede und Identitätsschutz nach Urteil • • Fremdes Foto auf Selbstverlagsbucheinband • • Neueste Urteile USA

Montag, den 16. Febr. 2015

Die Berechnung des anwaltlichen Stundensatzes  

.   In der Regel gibt es keine Kostenerstat­tung im US-Prozess, doch wenn sie gesetz­lich erfor­derlich ist, ermit­telt das Gericht den angemes­senen Stunden­satz. Die verschie­denen Methoden erörterte das Bundes­gericht der Haupt­stadt ausführ­lich am 11. Februar 2015 im Fall Citizens for Responsibility and Ethics in Washington v. U.S. Department of Justice, der den meist schlecht bezahlten Anwälten gemeinn­nütziger Einrich­tungen den für Kanzlei­anwälte angemes­senen Satz und damit - ein­schließlich der Erstattung der normalen Gerichtsgebühr in Höhe von $350 - ein wenig über $35.000 zusprach.







CK
Clemens Kochinke ist Gründer und Herausgeber des German Ame­ri­can Law Journal in der Digitalfassung sowie von Embassy Law. Er ist nach der Ausbildung in Deutschland, Malta, England und USA Jurist, At­tor­ney und Rechtsanwalt, vormals Referent für Wirt­schafts­politik und IT-Auf­sichtsrat, seit 2014 zudem Managing Part­ner einer 75-jäh­ri­gen ame­ri­ka­nischen Kanzlei. Er erklärt deutsch-ame­ri­ka­ni­sche Rechtsfragen in Büchern und Fachzeitschriften.

2014 erschien sein Kapitel Vertragsverhandlung in den USA in Heussen/Pischel, Handbuch Vertragsverhandlung und Ver­trags­management, und 2012 sein Buchbeitrag Business Nego­ti­ati­ons in Ger­many in New York, 2013 sein EBook Der ame­ri­ka­ni­sche Vertrag: Planen - Verhandeln - Schreiben.

Die meisten Mitverfasser sind seine hochqualifizierten, in das amerikanische Recht eingeführten Referendare und Praktikanten.