• • Jurastudent verkennt Recht, klagt, zahlt für Missbrauch • • Schaden aus Kundendatenabgabe mit Gratis-App bejaht • • Lizenzvertragsauslegung mit Präambel: Das WHEREAS • • Explodierter Rasenmäher: Ehegatten als Zeugen • • Wandelanleihe gewandelt und Unternehmen ruiniert • • Zeugin im Glück: Kosten der verpatzten Vernehmung • • €1,5 Mio. Gehaltszuschuss bewirkt US-Gerichtsbarkeit • • Verwendung von Marken Dritter: Wetten und Bahnen • • Neueste Urteile USA

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Samstag, den 07. Febr. 2004

Vergleiche nach US-Recht Verhandeln  

CK - Washington.   Die Kunst und die Regeln von Vergleichen werden von Phillip J. Kolsczynksi dargestellt. Der Auszug aus seinem Buch Preparation for Trial in Federal Court stellt Vergleichsverhandlungen anschaulich dar. Ebenso wie der deutsche Jurist nicht mit der für Vergleichsverhandlungen bedeutsamen Rule 408 Federal Rules of Evidence vertraut sein muss und daher den Beitrag nützlich finden sollte, sollten sich auch die dort dargestellten Erfahrungswerte angesichts der beträchtlichen Unterschiede in den transatlantischen Wirtschaftskulturen hilfreich erweisen. Das Buch ist bei James Publishing bestellbar.








CK
Clemens Kochinke ist Gründer und Herausgeber des German Ame­ri­can Law Journal in der Digitalfassung sowie von Embassy Law. Er ist nach der Ausbildung in Deutschland, Malta, England und USA Jurist, At­tor­ney und Rechtsanwalt, vormals Referent für Wirt­schafts­politik und IT-Auf­sichtsrat, seit 2014 zudem Managing Part­ner einer 75-jäh­ri­gen ame­ri­ka­nischen Kanzlei. Er erklärt deutsch-ame­ri­ka­ni­sche Rechtsfragen in Büchern und Fachzeitschriften.

2014 erschien sein Kapitel Vertragsverhandlung in den USA in Heussen/Pischel, Handbuch Vertragsverhandlung und Ver­trags­management, und 2012 sein Buchbeitrag Business Nego­ti­ati­ons in Ger­many in New York, 2013 sein EBook Der ame­ri­ka­ni­sche Vertrag: Planen - Verhandeln - Schreiben.

Die meisten Mitverfasser sind seine hochqualifizierten, in das amerikanische Recht eingeführten Referendare und Praktikanten.