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Mittwoch, den 31. Dez. 2008

Wie die Zeit vergeht

CK - Washington.   Manche Ereignisse erscheinen auch im Rückblick aktuell. Andere Berichte erinnern an Begebnisse, die ganz der Vergangenheit angehören. Hier eine Auswahl aus dem Jahre 2008:
LL.M.-Bewerbung in letzter Minute
Internet Offshore-Recht
Vermeidung der Produkthaftung
Facebook-Klage gegen StudiVZ
RAF und Zeugenvorbereitung
Spam und Redefreiheit
Prozessrecht USA
Reform der unerlaubten Handlungen
Produkthaftungsangriff auf China
Auswirkung der US-Sicherheitsgesetze
Internetkrieg
IR-Markenspuk in den USA
Schiedsrecht Russland
Gesetz und Rechtsprechung
Schneller Kooperationsvertrag
T-Mobile, Schiedsrecht und Sammelklage
Versicherer doppelt gebeutelt
Eigeninitiative statt Kreditkrise

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Dienstag, den 30. Dez. 2008

Urteile aus Chicago

Das Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks entschied heute:
  1. CPC Acquisition v. Helms, Brenda
  2. USA v. Busara
  3. USA v. Turner, Cecil

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Rückblick 1 1 2 5 3

CK - Washington.   Ein Buchkapitel verfasst, ein Buch erstellt, zwei Praktikantinnen und fünf Referendare ausgebildet, drei Assistentinnen mit Law School-Ambition zum Auswerten von Urteilen und Berichten in Embassy Law und dem German American Law Journal hingeführt: Das Resümé 2008 außerhalb der anwaltlichen Routine. [US-Recht, Rechtsanwalt ]
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Montag, den 29. Dez. 2008

Urteile aus Chicago

Das oft besonders lesenswerte Urteile verfassende Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks entschied heute:
  1. USA v. Alldredge, Theresa
  2. USA v. Wooden, Dennis J.
  3. Ghaffar, Jawaid v. Mukasey, Michael

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Urteile aus New York

Das Bundesberufungsgericht des zweiten US-Bezirks mit den Staaten Connecticut, New York und Vermont zeigt diese neuen Entscheidungen auf seiner Webseite:
  1. Coalition of Watershed Towns v. EPA
  2. Rice Buick-Pontiac v. General Motors Corp.

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Verhütung für $50.000

CK - Washington.   Mit einem Budget von $50.000 arbeitet die Bandenkriminalitäts­zentrale in Süd-Maryland bei Washington. Die Schmalspurfinanzierung bedeutet, dass die Detektive aus drei Sheriff-Bezirken sich mit der Gratismiete eines kleinen Raums bei einem Stromversorger bescheiden. Die Crips, Sur-13, Dope Boyz und Cut Boyz mögen besser ausgestattet sein, doch gelingt es den Cops, kreisübergreifend Polizeidienste über ihre Bewegungen zu unterrichten, um Verbrechen zu verhüten.
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Sonntag, den 28. Dez. 2008

Anwaltskosten nach ERISA

JW - Washington.   In Sachen Perri Lemon; James C. Plummer v. Liberty Life Assurance Company of Boston, Az. 07-20891, setzte sich das Bundesberufungsgericht des fünften Bezirks der USA am 22. Dezember 2008 mit der ausnahmsweisen Erstattung der Anwaltskosten nach dem Employee Retirement Income Security Act of 1974 auseinander.

Zuvor verurteilte das Untergericht Perri und Plummer, die Anwaltskosten der beklagten Versicherung zu tragen, da sie eine völlig unbegründete Klage auf Auszahlung einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung eingereicht hatten.

Das Berufungsgericht führt in seiner Entscheidung aus, dass in derartigen Fällen eine Erstattung der Anwaltskosten nach §502(g)(1) ERISA möglich ist. Nur der obsiegenden Partei ist die Erstattung vorbehalten. Gleichzeitig weist es darauf hin, dass die Ausnahme eine umfassende Begründung und Angabe der gesetzlichen Grundlage erfordert. Da das Untergericht die gesetzlichen Vorschriften nicht in das Urteil aufnahm, handelte es ermessensfehlerhaft.

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Samstag, den 27. Dez. 2008

Windows: Kanzleihaftung

CK - Washington.   Windows kann man in Kanzleien wohl nur noch auslaufen lassen. Die Risiken seiner Benutzung will Microsoft erst in der zweiten Hälfte 2009 lindern. Da alles länger dauert als Microsoft ankündigt, wird es wohl auch bei Morro später. Jeder Tag bis dahin steigert das Haftungsrisiko.

Linux und Unix bewähren sich in der Kanzlei seit Jahren, gleich ob als Mac, Ubuntu oder PuppyLinux, was nicht einmal das Löschen von Windows voraussetzt und auf derselben Platte laufen kann, getarnt. Wer nicht ans Internet will, kann ja Windows weiterverwenden. Manche Spiele laufen damit einfach besser.

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Freitag, den 26. Dez. 2008

Unfall in Einfahrt

CK - Washington.   Ein Verkehrsunfall schafft es bis zum Oberstgericht im Staate Delaware - oh Wunder! Verkehrsrecht interessiert in den USA doch kaum. Eine Gladiatior-Fahrerin wendet in einer Einfahrt, stößt auf die fahrlässig ausfahrende Beklagte, verletzt ihre Tochter und verliert am 10. November 2008 ihre Schadenersatzklage in Sachen Megan Berns v. Debra Doan, Az. 234, 2007, weil sie als Trespasser ohne Not einen Hausfriedensbruch beging, was nicht überrascht:
See also Lynch v. Boston & M.R.R., 116 N.E. 248, 249-51 (Mass. 1917) (holding that a woman pushing a baby carriage had no right to go extra viam to get home to dinner where the public way had been blocked by a train for fifteen minutes.) AaO Fn. 12.
. [Trespass, US-Recht ]

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Donnerstag, den 25. Dez. 2008

Urteile am Heiligen Abend

CK - Washington.   Neun der dreizehn OLG-ähnlichen Bundesberufungsgerichte der USA verkündeten am 24. Dezember 2008 Entscheidungen. Die anderen feierten wohl kaum. Manche veröffentlichen ihre unveröffentlichten Entscheidungen nicht auf den Gerichtswebseiten, viele tun es, obwohl die unpublished Opinions keine Präzedenzwirkung entfalten sollen.
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Feiertag in US-Kanzlei

CK - Washington.   Auch in den USA genießen die Referendare heute einen freien Tag. Morgen sind sie wieder in der Kanzlei. Warum ein religiöser Feiertag überhaupt in den USA als arbeitsfreier Tag gilt, ist nicht ganz klar. Andererseits kann ohnehin jeder öffentliche Feiertag im Arbeitsverhältnis ignoriert werden oder auch zwischen den Beteiligten eines Arbeitsvertrages vereinbart werden, dass an anderen Tagen gefeiert wird. Wenn die öffentlichen Rechtskörperschaften einen Tag für arbeitsfrei erklären, trifft das ihre Beschäftigten, nicht den Privatsektor. Der schließt sich an manchen Feiertagen Bund, Staat, Kreis oder Stadt an, an anderen nicht. Kanzleien orientieren sich wenig am öffentlichen Sektor, sondern an der Bedürfnissen der Mandanten. Selbst der Staat erwartet, dass die ihm dienenden Kanzleien ihm nach Bedarf - unabhängig von Regeln für Beamten - zur Verfügung stehen. Genau so werden auch höherrangige US-Beamten eingespannt, gerade in der Zeit eines Amtswechsels.
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Mittwoch, den 24. Dez. 2008

Schmerzensgeld für Datenbruch

CK - Washington.   Die Aufhebung der Staatenimmunität ist eng auszulegen, doch einem Bankier gelang es am 10. November 2008, nach neun Jahren auch $100.000 Schmerzensgeld, nicht nur eine Auslagenerstattung als Schadensersatz für die rechtswidrige Offenlegung privater Daten nach dem bundesrechtlichen Privacy Act von einer staatlichen Stelle einzuklagen, da beide Schadensarten nach der Auffassung des Bundesberufungsgerichts des fünften Bezirks der USA in Sachen Gary G. Jacobs v. National Drug Intelligence Center, Az. 07-40776, von derselben Immunitätsschranke erfasst waren, die in ihrer Begrenzung auf actual Damages auch Schmerzensgeld umfassen kann.
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Urteile aus San Francisco

Das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks in San Francisco entschied heute:
  1. COHEN v. LOPEZ
  2. BEVERLY v. WOLKOWITZ et al
  3. GAINES v. DOUGLAS COUNTY SCHOOL DISTRICT
  4. DAVIS v. PACIFIC CAPITAL BANK
  5. McCOWN v. CITY OF FONTANA
  6. McGUIRE v. USA
Im neunten Gerichtsbezirk liegen die Staaten Kalifornien, Oregon, Washington, Nevada und Arizona.

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Urteile aus Chicago

Das oft besonders lesenswerte Urteile verfassende Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks entschied heute:
  1. USA v. Sims, Rico R.
  2. Doss, Charles v. Clearwater Title

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Urteile aus New York

Das Bundesberufungsgericht des zweiten US-Bezirks mit den Staaten Connecticut, New York und Vermont zeigt diese neuen Entscheidungen auf seiner Webseite:
  1. McCauley v. First Unum Life Ins. Co.
  2. United States v. Hayes

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Dienstag, den 23. Dez. 2008

Was ist der Litigation Hold?

CK - Washington.   Parteien müssen im US-Prozess der Gegenseite ihre Akten zur Einsicht, ihr Personal zur Vernehmung und ihr Wissen zur Katalogisierung überlassen. Wer Beweise verschwinden oder verändern lässt, erlebt harsche Sanktionen, die bis zur Abweisung einer Klage oder Einrede reichen.

Auch die Vernichtung von Akten im Rahmen der normalen Datenverwaltung kann Sanktionen auslösen. Das gilt für Daten auf Papier gleichermaßen wie für Daten auf elektronischen Medien und oft selbst auf flüchtigsten RAM-Speichern. Das Gegenstück ist die gebotene weitreichende Datensicherung für Prozesszwecke.

Ein Litigation Hold bedeutet im Rahmen der Prozessregeln des Ausforschungsbeweisverfahrens, das im Deutschen oft Pretrial Discovery genannt wird und in den USA Discovery heißt, im Kern nur eine Pflicht zur Datensicherung für Prozesszwecke. Bei elektronischen Medien spricht man von der E-Discovery mit besonderen rechtlichen und faktischen Sicherungsvorkehrungen.

Die vermutete Kenntnis von einer Prozessanbahnung reicht, um diese Pflicht entstehen zu lassen. Ein Litigation Hold Letter an Parteien, Zeugen oder Sachverständige verschärft die Pflicht insofern, als das Schreiben die Kenntnis über die Vermutung hinaus erweitert.

Wer nach seinem Erhalt noch routinemäßige Veränderungen an Festplatten oder Akten zulässt, verliert damit jede Aussicht auf eine Rechtfertigung nach den sogenannten Safe Harbor-Bestimmungen in Rule 37 der Federal Rules of Civil Procedure im US-Bundesprozessrecht.

Die wichtigste Erkenntnis beim Litigation Hold lautet, dass man bei einem vermuteten Prozessrisiko nicht auf einen Litigation Hold Letter wartet, sondern gleich einen Litigation Hold ausführt, um sich nicht der Gefahr von Sanktionen auszusetzen. [US-Recht, Litigation Hold, Pretrial Discovery,Prozessrecht,Civil Procedure,E-Discovery ]

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Urteile aus den Rockies

Des Bundesberufungsgericht des zehnten Bezirks der USA verkündete heute:
  1. United States v. Zubia-Torres
  2. United States v. Baum
  3. Combs v. Shelter Mutual Insurance Co.
  4. United States v. Pedraza
  5. United States v. DennisBaldauf v. Hyatt
  6. Semsroth v. City of Wichita
  7. United States v. Herrera-Gonzalez
  8. Bevill Company v. Sprint/United Mgmt
  9. United States v. Garcia
  10. United States v. Graham
  11. United States v. Abston
  12. Battle v. Sirmons

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US-Urteile von heute

Das Bundesberufungsgericht in Washington, DC, - der U.S. Court of Appeals for the D.C. Circuit - verkündete heute diese Entscheidungen:
  1. 05-1244-1155490.pdf State of North Carolina v. EPA
  2. 07-1328-1155504.pdf Amer Forest Paper v. FERC
  3. 07-5299-1155510.pdf Devon Engy Corp v. Kempthorne, Dirk
  4. 07-5316-1155519.pdf Amer Pstl Wrkr Un v. USPS
  5. 07-5318-1155524.pdf Loving, Dwight v. DOD
  6. 07-7121-1155528.pdf Johnson, Sallie v. Colvin, Carolyn

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Urteile vom 6. US-Bezirk

Heute entschied das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks:
  1. Warehouse Production and Maint. v. Zenith Logistics, Inc.
  2. Iroquois on the Beach, Inc. v. General Star Indemnity Company
Dieses Verzeichnis enthält nicht die als unpublished Opinion bezeichneten Fälle.

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Fax als Letter of Credit

JW - Washington.   Die Entscheidung des Bundesberufungsgerichts des fünften Bezirks vom 11. Dezember 2008 in Sachen LaBarge Pipe & Steel Co. v. First Bank; Allen J. David, Az. 07-30441, setzt sich mit der Frage auseinander, ob ein Fax einen Letter of Credit darstellen kann.

LaBarge lieferte Rohre an die Firma PVF. Als Sicherheit verlangte LaBarge von PVF den Abschluss eines Letter of Credits mit First Bank zu ihren Gunsten. Kurz nach Lieferung und vor Begleichung der Rechnungen meldete PVF Insolvenz an. LaBarge wollte sodann die Bank als Garanten nach dem Letter of Credits in Anspruch nehmen, konnte aber das Original nicht vorlegen. Sie legte ein Fax vor, welches First Bank ihr übermittelte.

Das Urteil setzt sich grundlegend mit dem Institut des Letter of Credits, dem Uniform Commercial Code und dem Uniform Customs and Practices for Documentary Credits auseinander. Das Gericht entschied, dass sowohl nach dem UCC als auch nach dem Recht des Bundesstaates Louisana ein Letter of Credit zwar elektronisch der Bank übermittelt werden kann, dies aber nicht von der Pflicht entbindet das Original vorzulegen. Ein Fax kann somit nicht als Letter of Credit eingestuft werden.

Im vorliegenden Fall entschied das Gericht dennoch zu Gunsten von LaBarge. Artikel 16 des UCP 400 legt Banken strenge Vorgehensweisen bei Inanspruchnahme eines Letter of Credits auf, sofern Probleme hinsichtlich der Garantie auftreten. Da First Bank ihrer unverzüglichen Hinweispflicht nicht nachkam, griff die Präklusionsvorschrift des Artikel 16 UCP ein. First Bank war es somit verwehrt, sich auf die Nichtvorlage des Originals zu berufen.

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Montag, den 22. Dez. 2008

Urteile von Nord bis Süd

Das Bundesberufungsgericht des achten Bezirks der USA in der Prärie entschied heute diese Fälle:
  1. Erma Evans v. State Farm Fire & Casualty Co
  2. Marie Park v. Columbia Credit Services
  3. United States v. Barry Ostrander
  4. Melondy Bacon v. Hennepin County Medical
  5. United States v. Kamron Dehghani
  6. United States v. William Brown, Jr.

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Urteile vom 6. US-Bezirk

Heute entschied das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks:
  1. Total Benefits Planning Agency v. Anthem Blue Cross and Blue Shield
  2. USA v. Gross
  3. USA v. Wilkins
  4. In re: Randall J. Hake
Dieses Verzeichnis enthält nicht die als unpublished Opinion bezeichneten Fälle.

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Affiges AV Rating

CK - Washington.   Die Reklame für Plaketten, mit denen der AV-eingestufte Attorney Mandanten seinen Wert beweisen soll, ernüchtert. AV bedeutet, dass der Anwalt höchsten Ansprüchen genügt. Warum dann noch eine Plakette an die Wand nageln?

Verletzt eine solche werbeträchtige Herausstellung nicht gerade die ethischen Anforderungen, die der Anwalt zu beherrschen bewiesen hat? Vielleicht sollte er auf seiner Hononarrechnung mit einem Aufkleber in Goldprägung anpreisen, dass er xy Jahre zugelassen ist. Eine Marktlücke für den AV-Prüfer. [US-Anwalt, Standesrecht, Anwaltsethik]

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Sonntag, den 21. Dez. 2008

Mit Religion gegen Landebahn

CK - Washington.   Kann das Recht auf Religions­ausübung einen Flugha­fenbau verhindern, wenn ein Friefhof verlegt werden muss? In Sachen St. John's United Church of Christ et al. v. Federal Aviation Administration et al., Az. 07-1362, entschied das Bundesberufungsgericht des Hauptstadt­bezirks in Washington, DC, am 19. Dezember 2008, dass dieses Argument zu weit hergeholt ist. Die elfseitige Berufungs­begründung ist Verfassungs- und Verwaltungs­rechtlern empfohlen. [US-Recht, Verfassungsrecht, Constitution, Religion, Verwaltungsrecht]
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Samstag, den 20. Dez. 2008

Washingtoner Anwaltschaft

CK - Washington.   Der Krankenwagen rast den Washingtoner White Hurst Freeway entlang nach Georgetown. Im dichten Verkehr folgt ihm niemand dicht auf. Bei 70.000 Anwälten in Washington passt das Bild nicht zum Klischee. Ein verunglückter Deal, ein massiver Bailout oder ein politischer Skandal wirkt hier attraktiver als ein Krankenwagen. Die Anwaltschaft in Washington schart sich nicht um Fleischwunden. [US-Recht, Anwaltschaft ]
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Freitag, den 19. Dez. 2008

Schuldner bestreitet Inkassokosten

JW - Washington.   In Sachen Martin Seeger, et al. v. AFNI, Az. 07-4083, befasste sich das Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks der USA am 8. Dezember 2008 mit der Eintreibung von offenen Handyrechnungen durch ein Inkassounternehmen im Bundesstaat Wisconsin. Ein Telefonanbieter verkaufte offene Forderungen gegen Kunden an das Inkassounternehmen AFNI.

AFNI kontaktierte die säumigen Kunden und verlangte neben dem offenen Betrag für Telefondienstleistungen eine Inkassogebühr. Das Gericht entschied, dass AFNI sich auf keine vertragliche oder gesetzliche Grundlage stützen kann. Für Inkassokosten muss der Schuldner nicht allein wegen seiner Zahlungssäumnis haften.

Diese Säumnis als Vertragsbruch begründet Ansprüche der Vertragsparteien untereinander. Der Vertragsbruch stellt nur unter strengen Voraussetzungen auch die Rechtsgrundlage für Inkassokosten eines Dritten dar.

Die Bestimmung in Handyverträgen, dass der Schuldner bei Zahlungsverzug alle Kosten des Anbieters zur Eintreibung trägt, begründet kein direktes und selbstständiges Forderungsrecht des Inkassounternehmens nach dem Forderungsverkauf.

Das Gericht entschied daher, dass AFNI mit Erhebung der Inkassogebühr den Fair Debt Collections Practice Act als Bundesgesetz verletzte. AFNIs Hinweis auf Bona Fide blieb fruchtlos. Auch ihr Hinweis, sich über die Gesetzeslage bei der American Creditor Association informiert zu haben, half nicht.

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Urteile im Südosten

Das Bundesberufungsgericht des elften US-Bezirks mit den Staaten Florida, Georgia und Alabama zeigt heute diese Entscheidungen auf seiner Webseite:
  1. In Re: Janis W. Stewart: 08-16753 PDF
  2. Adventure Outdoors, Inc. v. Michael Bloomberg: 07-15951 PDF
  3. Adventure Outdoors, Inc. v. Michael Bloomberg: 07-14966 PDF
  4. USA v. Raymond J. Horsfall: 08-10739 PDF

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Urteile von Nord bis Süd

Das Bundesberufungsgericht des achten Bezirks der USA in der Prärie entschied heute diese Fälle:
  1. EEOC v. Southwestern Bell Telephone
  2. Timothy J. Elbert v. True Value Company
  3. United States v. Richard Steele

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Urteile aus Chicago

Das oft besonders lesenswerte Urteile verfassende Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks entschied heute:
  1. In Re: LimitNone
  2. USA v. Poole, Monica L.

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US-Urteile von heute

Das Bundesberufungsgericht in Washington, DC, - der U.S. Court of Appeals for the D.C. Circuit - verkündete heute diese Entscheidungen:
  1. 02-1135-1154946.pdf Sierra Club v. EPA
  2. 07-1180-1154954.pdf Grant Adams v. FAA
  3. 07-1362-1154962.pdf St. John"s United Church of Ch v. Robert A. Sturgell
  4. 07-5200-1154984.pdf Davy, Jr., William A v. CIA
  5. 08-1015-1154990.pdf Natl Treas Empl v. FLRA

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Donnerstag, den 18. Dez. 2008

Madoff Task Force im Trend

CK - Washington.   Madoff made off mit dem Geld der Anleger. Wieviele Tage hat es gedauert, bis Kanzleien ihre Madoff Task Force bekannt geben? Es ist soweit - die Task Force News fliegen werbend durch den Äther.

Ohne Task Force kann man Kanzleien nicht mehr ernst nehmen. Wenn sie keine Task Force bilden können, verstehen sie wohl nichts vom Recht. Den Anwälten hängt der Begriff schon zum Halse raus. Mancher Webmaster, der eine Fachgruppe in der Kanzlei als Task Force bezeichnet, muss sich bereits Streichungen gefallen lassen.

Doch die Kanzleimarketingleute haben noch keine Alternative entdeckt. In diesem Sinne, Ihre Task Force US-Recht. [US-Recht, Task Force]

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Urteile im Südosten

Das Bundesberufungsgericht des elften US-Bezirks mit den Staaten Florida, Georgia und Alabama zeigt heute diese Entscheidungen auf seiner Webseite:
  1. George Porter, Jr. v. Attorney General: 07-12976 PDF
  2. Mark Howard McClain v. Warden Hilton Hall: 07-13487 PDF
  3. Adolfo Galvez v. Henry Bruce: 08-10531 PDF

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Urteile für den Bund

Das Bundesberufungsgericht des Bundesbezirks entschied heute diese Fälle:
  1. Salmon Spawning & Recovery Alliance v. U.S. Customs and Border Protection
  2. Cardiac Pacemakers, Inc. v. St. Jude Medical, Inc.
  3. Davis v. Dept. of Homeland Security
  4. Florida Citrus Mutual v. U.S.
  5. Rentrop v. The Spectranetics Corp.
Der mit sachlichen Sonderzuständigkeiten ausgestattete United States Court of Appeals for the Federal Circuit, in Washington, DC ist für die gesamten USA örtlich zuständig und unterscheidet sich damit vom für Washington, DC örtlich zuständigen United States Court of Appeals for the District of Columbia Circuit.

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Urteile aus Chicago

Das oft besonders lesenswerte Urteile verfassende Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks entschied heute:
  1. USA v. Zawada, Donald
  2. Aaron, Jim v. Merrill Lynch Pierce
  3. USA v. Bruce, Calvin
  4. USA v. Davey, Derek S.
  5. Ingmantoro, Fransisc v. Mukasey, Mi
  6. Bielanski, Lorri v. County Kane

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Berufung und Begründung

JW - Washington.   In Sachen JGR v. Thomasville Furniture Industries, Az. 07-3261, befasste sich das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks der USA am 11. Dezember 2008 mit den Erfordernissen der Begründung im Berufungsverfahren. Zu Beginn des seit 1996 andauernden Verfahrens verneinte das Untergericht einen Schadensersatz des Beklagten für Vermögeneinbußen.

Nach einer ersten Berufung sprach das Untergericht der Beklagten sodann $1,500,000 zu. Die erste Berufungsbegründung der Beklagten war begrenzt und in dieser rügte sie nicht ausdrücklich die Nichtgewährung von Vermögenseinbußen. Als die Klägerin daraufhin das Berufungsgericht anrief, entschied es, dass eine Berufung grundsätzlich auf die Punkte in der Berufungsbegründung beschränkt ist. So hob das Gericht den hohen Geldzuspruch auf und verwies die Sache zur erneuten Verhandlung an das Untergericht zurück.

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Mittwoch, den 17. Dez. 2008

Urteile von der Golfküste

Das Bundesberufungsgericht in New Orleans verkündete heute für seinen Bezirk an der Golfküste diese Etnscheidungen:
  1. Grimes v. Quarterman
  2. Env Conservation v. City of Dallas
  3. Perot v. HHS
  4. Byars v. Washington Mutual
  5. USA v. Willis
  6. USA v. Calderon-Terrazas

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Urteile von Nord bis Süd

Das Bundesberufungsgericht des achten Bezirks der USA in der Prärie entschied heute diese Fälle:
  1. United States v. Mario Bueno
  2. United States v. Danny Lockett
  3. Charles Abeyta v. Richard Plant

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Urteile aus den Appalachen

Heute entschied das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks:
  1. William Paluda v. ThyssenKrupp Budd Company
  2. Purnell v. Arrow Financial Services
  3. USA v. Martedis McPhearson
           



Zukunft der NATO

JW - Washington.   Dr. Karsten Voigt, Koordinator der Bundesregierung für deutsch-nordamerikanische Zusammenarbeit, sprach am 15. Dezember 2008 bei der Friedrich Naumann Foundation im Washingtoner Willard Hotel auch aus rechtlichem Blickwinkel über die Zukunft der NATO. Dr. Voigt betonte die Notwendigkeit einer stabilen Kooperation in der NATO von Deutschland und den USA auch vor dem Hintergrund der momentanen Finanzkrise.

Angesichts der aktuellen Diskussion um die Aufnahme Georgiens und der Ukraine in die NATO sowie des Krieges in Georgien war das Verhältnis der USA und Deutschland zu Russland Hauptgegenstand der Ausführungen. Der Redner begründete die Differenzen der USA und Deutschland in dieser Frage mit unterschiedlichen Auffassungen von Art. 5 NATO-Vertrag und mit der grundsätzlich verschiedenen Sichtweise auf Russland.

Er versuchte die Bedenken der Amerikaner zu entschärfen und zeigte eine historische Kontinuität Deutschlands in Bezug auf die Förderung Russlands auf. Russland ist Deutschlands wichtigster Osteuropa-Partner und die Bedeutung als Handelspartner und Energielieferant enorm. Voigt hält die Befürchtungen der USA für ängstlicher als geboten. Er hofft auf eine stabile und notwendige Kooperation - auch durch die Neuwahlen - zwischen USA und Deutschland, denn nur durch diese kann die Stabilität der NATO für die Zukunft gewährleistet werden.

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Dienstag, den 16. Dez. 2008

© 1913-2043 Renoir-Guino

CK - Washington.   Wie lange währt der Urheberschutz für im Ausland geschaffene Skulpturen in den USA? Die Antwort hängt vom Leben der Schaffenden ebenso wie von der ©-Kennzeichnung und der Veröffentlichung der Werke ab.

In Sachen Societe Civile Succession Richard Guino v. Jean-Emmanuel Renoir, Az. 07-15582, legt das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks am 9. Dezember 2008 die Grundsätze des US-Urheberrechts bei französischen Skulpturen des Künstlers Renoir und seines Assistenten Guino dar.

Im Ergebnis kann ein unveröffentlichtes Werk nach neuem US-Recht und der Urheberrechtsrechtsprechung nicht endlos, sondern nur 70 Jahre länger als das Lebensende des letzten überlebenden Werkschaffenden geschützt werden. [US-Recht, Copyright, Skulptur, Renoir]

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Urteile im vierten US-Bezirk

Das Bundesberufungsgericht des vierten Bezirks der USA, United States Court of Appeals for the Fourth Circuit, der die Staaten um die Bundeshauptstadt Washington, DC, umfasst, erließ heute diese Urteile:
  1. 082188.P - Palisades Collections LLC v. AT&T Mobility LLC
  2. 074812.U - US v. Powell
  3. 074703.U - US v. Espinosa
  4. 081648.U - Lin v. Mukasey
  5. 084134.U - US v. Burrell
  6. 084388.U - US v. Taste
  7. 084459.U - US v. Hughes
  8. 084537.U - US v. Miller
  9. 086976.U - Jarvis v. US
  10. 087269.U - Updike v. Johnson
  11. 087603.U - US v. Carringer
  12. 088146.U - Demos v. US

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Tech-Urteile des Bundes

Das Bundesberufungsgericht des Bundesbezirks entschied heute diese Fälle:
  1. Respironics, Inc. v. Invacare, Corp.
  2. Avocent Huntsville Corp. v. Aten International Co., Ltd.
  3. Koyo Seiko, Co. v. U.S.
Der mit sachlichen Sonderzuständigkeiten ausgestattete United States Court of Appeals for the Federal Circuit, in Washington, DC ist für die gesamten USA örtlich zuständig und unterscheidet sich damit vom für Washington, DC örtlich zuständigen United States Court of Appeals for the District of Columbia Circuit.

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Urteile im 3. Bezirk der USA

Das Bundesberufungsgericht für Pennsylvania, Ohio, und New Jersey entschied heute:
  1. Bjorgung v. Whitetail Resort: PDF-Datei
  2. Campuzano-Burgos v. Midland Credit Management: PDF-Datei

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Urteile aus New York

Das Bundesberufungsgericht des zweiten US-Bezirks mit den Staaten Connecticut, New York und Vermont zeigt diese neuen Entscheidungen auf seiner Webseite:
  1. Briggs Avenue v. Insurance Corp. of Hannover
  2. Mora v. Mukasey
  3. In Re: Ades and Berg Group Investors

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Urteile vom 6. US-Bezirk

Heute entschied das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks:
  1. UAW v. ArvinMeritor Inc
  2. USA v. Steven Shor
Dieses Verzeichnis enthält nicht die als unpublished Opinion bezeichneten Fälle.

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Montag, den 15. Dez. 2008

Urteile aus den Appalachen

Heute entschied das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks:
  1. Leslie Warthman v. Genoa Township Board of Trustees
  2. USA v. Haygood
  3. Auto-Owners Insurance Company v. Redland Insurance Company

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Urteile aus Chicago

Das oft besonders lesenswerte Urteile verfassende Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks entschied heute:
  1. Girl Scouts Mani v. Girl Scouts USA
  2. Hasan, Zafar v. Foley & Lardner
  3. USA v. Jackson, James R.
  4. Smith, Tommy, Jr. v. Gomez, Moises
  5. 520 South Michigan v. Shannon, Cath
  6. Ketelboeter, Brian L. v. Astrue, M.

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Urteile vom Pazifik

Das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks in San Francisco entschied heute:
  1. CANEVA V. SUN COMMUNITIES
  2. SAM V. ASTRUE
  3. RENTERIA-MORALES v. MUKASEY
Im neunten Gerichtsbezirk liegen die Staaten Kalifornien, Oregon, Washington, Nevada und Arizona.

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USA: Einfuhr, Handel, Anlage

CK - Washington.   Die schweizer Botschaft in Washington macht eine PDF-Übersicht über US-Einfuhrregeln verfügbar, die auch allgemeine Grundsätze des rechtlichen Umfelds in den USA anstreift. Die Datei wird vom Business Network Switzerland vertrieben.

Sie ist zwar fast zwei Jahre alt, doch berücksichtigt sie die drastischen Änderungen nach dem 11. September 2001. Eine Handels- und Investitionsdarstellung im PDF-Format bietet der Representative of German Industry and Trade an. [US-Recht, Einfuhr, Aussenhandel, Investition]

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Sonntag, den 14. Dez. 2008

Nehmen Sie mein Haus, Koll. Obama

CK - Washington.   Der berühmteste Jurist der USA, Barack Obama, darf nicht ins Gästehaus des Weißen Hauses einziehen. Nehmen Sie mein Haus, Herr Kollege! Die Schulen ihrer Töchter liegen auf dem Weg zur Arbeit. Dann verpassen sie ihren Schulbeginn nach den Ferien nicht.

Das Blair House mit 119 Zimmern hat Präsident Bush leider schon für seine Freunde gebucht. Die Washington Post wundert sich auch, dass für die Obamas kein Platz sein soll.

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Samstag, den 13. Dez. 2008

Keine langen Gesichter

CK - Washington.   Jeden Tag lesen die Associates von Gruppenentlassungen in Kanzleien. Und jetzt verschieben die Partner das wichtigste Partners Meeting des Jahres! Vor Weihnachten wird in Amerika gern entlassen, am liebsten am Heiligen Abend.

Den Partnern sind keine langen Gesichter anzusehen. Gemütlich macht es sich auch keiner. Transaktionen, Untersuchungen im Kongress und durch Ministerien florieren. Prozesse werden noch gewonnen. Die Mandanten sind zufrieden. Bei realistischen Honoraren diktieren sie keine Abstriche wie viele Unternehmen bei Phantasiestundensätzen.

Die Associates sind voll beschäftigt. Das sollte ihnen eigentlich genug sagen. [US-Recht, Kanzlei, Law Firm, Attorney, Partner, Associate, Partners Meeting]

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Urteile aus den Rockies

Des Bundesberufungsgericht des zehnten Bezirks der USA verkündete heute:
  1. Quik Payday Inc. v. Stork
  2. Williams v. Franklin
  3. United States v. Rice
  4. United States v. Bentley
  5. United States v. Hernandez-Hernandez
  6. Lumbantobing v. Mukasey
  7. Li v. Mukasey
  8. United States v. Tyner
  9. McMurray v. Smith

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Urteile vom Pazifik

Am 12. Dezember 2008 verkündete das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks in San Francisco auf seiner Webseite diese Entscheidungen:
  1. RENTERIA-MORALES v. MUKASEY
  2. ABC INC v. HELLER
  3. SKLAR v. CIR
  4. SEATTLE AFFILIATE v. CITY OF SEATTLE
Im neunten Gerichtsbezirk liegen die Staaten Kalifornien, Oregon, Washington, Nevada und Arizona.

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Freitag, den 12. Dez. 2008

Zerhackte Gesetze im IPR

CK - Washington.   Wie wirkt das EU-Mahnverfahren in den USA? Kann ein EU-Titel auch hier vollstreckt werden? Vermutlich nicht, jedenfalls nicht so bald. Staatsvertragliche und gewohnheitsrechtliche Grundlagen für die Anerkennung und Vollstreckung fehlen. Für Comity fehlt die Gegenseitigkeit.

Ein Umweg über die Rechtsantike könnte vielleicht hilfreich sein, wenn die formularmäßige Eintreibung auf dem Gerichtsweg als Analog zu den Writs alten englischen Rechts betrachtet werden. Selbst dann stellen sich IPR-Rechtsfragen, die die Anerkennung in den Staaten der USA scheitern lassen.

Entspricht die Darlegung von Tatsachenbehauptungen und rechtlichen Anspruchsbegründungen im kodierten Formular dem Due Process of the Law-Massstab? Wird dem Beklagten fair der Klagevorwurf offen gelegt, wenn ihm eine verschlüsselte Forderung auf eine Payment Order zugestellt wird?

Die von der Bundesjustizministerin Deutschlands heute angepriesene Vereinfachung wirft zahlreiche Fragen auf, die der Zivilsachen-Atlas der Europäischen Kommission mit teilweise leeren Seiten beantwortet. Der Berichterstatter hegt Zweifel, trotz der schon in 1971 erfolgreichen Erfahrung mit dem Zerhacken von Gesetzen zur EDV-Bearbeitung, damals im Landratsamt und Baurecht, gefolgt vom Automatisieren deutscher Normen und Formulare für englische Frachtfirmen in einer Londoner Kanzlei. Allein die Vielzahl der Arten zivilrechtlicher Ansprüche mag erklären, dass ihre Automatisierung im internationalen Rahmen über dreißig Jahre länger dauert.

Für die USA stellt das europäische Mahnverfahren - oder schon jedes vereinfachte Verfahren - ein Vorbild dar, das sicherlich ignoriert wird. In den 55 Rechtsordnungen der Vereinigten Staaten von Amerika wird keine Vereinheitlichung angestrebt. Jeder Einzelstaat hat seine eigene Armee, seine eigene Gerichtsbarkeit und sein eigenes Verfahren. Daran wird nicht gerüttelt, gleich wie teuer und hinderlich das kommt.

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Handelsvertreter mit Vertrag

CK - Washington.   Vertragsmanagement war nicht die Stärke des Handelsvertreters und seines Herstellers. Hätten Sie doch in Heussen, Vertragsverhandlung und Vertragsmanagement, das USA-Kapitel gelesen! Sie trennten sich, und der Vertreter klagte seine unbezahlten Kommissionen aus vermittelten Kundengeschäften ein.

Die Urteilsbegründung im Fall AA Sales & Associates, Inc. v. Coni-Seal-Inc., Az. 07-2694, stellt ein herrliches Beispiel für vermeidbare, teure Konflikte dar. Der Vertreter besitzt nach dem Handelsvertretergesetz von Illinois, Illinois Sales Representatives Act, sowie nach seinem Vertrag einen Kommissionsanspruch.

Da die Erweiterung des Produktangebotes im Laufe der jahrzehntelangen Zusammenarbeit nicht vertragsschriftlich dokumentiert wurde und mündliche Vereinbarungen nicht ausgeschlossen wurden, müssen die Parteien durch das komplette Ausforschungsbeweisverfahren, um schließlich im letzten Prozessabschnitt eine Jury als Laien die Subsumtion vornehmen zu lassen, entscheidet das Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks im gut nachvollziehbaren Urteil vom 9. Dezember 2008. [US-Recht, Handelsvertreter, Sales Representative, Sales Commission]

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Urteile im vierten US-Bezirk

Das Bundesberufungsgericht des vierten Bezirks der USA, United States Court of Appeals for the Fourth Circuit, der die Staaten um die Bundeshauptstadt Washington, DC, an und nahe der malerischen mittleren Atlantikküste umfasst, erließ heute diese Entscheidungen:
  1. 071851.P - Cozzarelli v. Inspire Pharmaceuticals
  2. 072107.P - Nader v. Blair
  3. 074750.P - US v. White
  4. 082186.P - Johnson v. Advance America
  5. 082187.P - Dennison v. Carolina Payday Loans
  6. 075060.U - US v. Greene
  7. 081682.U - Karagiannopoulos v. City of Lowell
  8. 081788.U - In Re: Payne
  9. 084249.U - US v. Davis
  10. 087169.U - US v. Morgan

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Urteile im 3. Bezirk der USA

Das Bundesberufungsgericht für Pennsylvania, Ohio, und New Jersey verkündete heute diese unpublished Opinions:
  1. Government of the Virgin Islands v. Hewitt Pereira
  2. USA v. Fields
  3. USA v. Patterson
  4. USA v. Bielewicz

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Urteile vom Golf

Das Bundesberufungsgericht im fünften Bezirk der USA an der Golfküste verkündete heute:
  1. Jordan v. OrthAlliance New
  2. LaBarge Pipe & Steel v. First Bank
  3. Western Securities v. Waterford Sterling
  4. Hincapie-Ramirez v. Mukasey
           


Donnerstag, den 11. Dez. 2008

Sklaverei, Stiftung, Zinsen

CK - Washington.   Staat und Wirtschaft wollten Rechtsfrieden. Kläger wollten Wiedergutmachung. Zehn Milliarden wurden verspätet gezahlt, also werden die Berlin Accords vom 17. Juli 2000 zwischen Deutschland, den USA und sechs weiteren Souveränen, einer internationalen Organisation und zahlreichen Unternehmen in einer neuen Sammelklage unter die Lupe genommen.

Gewähren die Vereinbarungen den natürlichen Personen Ansprüche auf die Durchsetzung der Zinsvereinbarung gegen die Beklagten, einem Kreis deutscher Unternehmen? Das Instanzgericht wies die Klage ab, weil die Stiftungsverträge wie Staatsverträge zu prüfen sind und kein private Cause of Action einräumen.

Das Bundesberufungsgericht sieht die Zinsregelung im Joint Statement als staatsvertragsgleiche Regelung an. Die uneinheitliche Verwendung der Begriffe shall und will führt nicht zu einer Auftrennung von Bestimmungen: Rechteeinräumungen für die Beteiligten und solchen für andere Begünstige.

Die beklagten Unternehmen werden sich fragen, ob die Vereinbarungen hätten gründlicher formuliert werden können, um den neuen Klägern den Anlass zur Störung des angestrebten Rechtsfriedens zu nehmen. Doch in dieser Sache, Elly Gross et al. v. The German Foundation Industrial Initiative et al., Az. 07-3726, gewinnen sie am 10. Dezember 2008.

Auch in Zukunft werden Sammelklägeranwälte Willige finden, die trotz aller Sorgfalt in Verhandlungen und Formulierungen den Rechtsfrieden erneut angreifen lassen, bis das nächste Gericht nach enormem Aufwand entscheidet, dass sich Staaten zusammenfanden, um all-embracing and enduring legal peace zu garantieren.

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Urteile vom Pazifik

Das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks in San Francisco entschied heute:
  1. AVISTA CORP. INC. V. SANDERS COUNTY
  2. DIAZ V. DAVIS
  3. LEAGUE OF WILDERNESS DEFENDERS V. UNITED STATES FOREST SERVICE
  4. TRANSWESTERN PIPELINE COMPANY V. 17.19 ACRES OF PROPERTY
  5. OREGON NATURAL DESERT ASSOCIATION V. UNITED STATES FOREST SERVICE,
Im neunten Gerichtsbezirk liegen die Staaten Kalifornien, Oregon, Washington, Nevada und Arizona.

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Urteile im Wilden Westen

Des Bundesberufungsgericht des zehnten Bezirks im ehemaligen Wilden Westen der USA verkündete heute:
  1. United States v. Ford
  2. Vigil, Jr. v. Jones
  3. United States v. Riggs
  4. United States v. White
  5. United States of America v. Cheek
  6. Ellis v. Jones
  7. Cohen v. Winkelman
Der United States Court of Appeals for the Tenth Circuit ist örtlich für die Einzelstaaten Oklahoma, Kansas, Neumexiko, Colorado, Wyoming, Utah und die in Idaho und Montana liegenden Gegenden des Yellowstone Nationalparks zuständig.

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Urteile für den Bund

Das Bundesberufungsgericht des Bundesbezirks entschied heute diese Fälle:
  1. Ilor, LLC v. Google, Inc.
  2. McQueen v. Peake
Der mit sachlichen Sonderzuständigkeiten ausgestattete United States Court of Appeals for the Federal Circuit, in Washington, DC ist für die gesamten USA örtlich zuständig und unterscheidet sich damit vom für Washington, DC örtlich zuständigen United States Court of Appeals for the District of Columbia Circuit.

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Mittwoch, den 10. Dez. 2008

Urteile aus den Rockies

Des Bundesberufungsgericht des zehnten Bezirks der USA verkündete heute:
  1. Cowan v. Astrue
  2. United States v. WestMorgan v. Astrue
  3. Tigert v. Higgins
  4. Hamilton v. Water Whole Int'l Corp.
  5. Welch v. Cabelka
  6. Laubach v. Scibana, et al.

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Urteile im 3. Bezirk der USA

Das Bundesberufungsgericht für Pennsylvania, Ohio, und New Jersey entschied heute:
Az.: 07-3726, Elly Gross et al. v. The German Foundation Industrial Initiative et al.: PDF-Datei

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Urteile aus Neuengland

Heute verkündete das Bundesberufungsgericht des ersten Bezirks der USA in Neuengland diese Entscheidungen:
  1. 07-2774U: US v. Poellnitz
  2. 07-2627P: Pelletier v. Yellow Transport
  3. 07-2670P: Dennis v. Osram Sylvania, Inc.

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Super-VG Wort der USA

CK - Washington.   Wenn Googles Digitalisierungsvergleich mit Autoren und Verlegern gerichtlich genehmigt wird, werden die USA eine zentrale Anlaufstelle für die Rechtevergabe an Büchern erhalten. Die Interessensvertretungen der Verfasser und Verleger, Authors Guild und Associate of American Publishers, werden den Aufsichtsrat des neuen Book Rights Registry zu gleichen Teilen besetzen.

Das Register ermöglicht Google den Vertrieb kopierter Bücher und die Ausschütung von Einnahmen. Die Zukunft des Registers malt Eriq Gardner in A Digital Power is Born in Book Publishing, IP Law and Business, Dez. 2008, 14. Es kann Lizenzen an andere Unternehmen mit Digitalisierungsambitionen verleihen. Verfasser können sich formularmäßig vertreten lassen.

Langfristig kann es sich in die Bedingungen von Verlagsverträgen einmischen, die gegenwärtig zwischen Verlagen und Verfassern verhandelt werden. Schließlich ermächtigt der Vergleich das Register zur Schlichtung. Damit würde seine Rolle bedeutend weiter gehen als die von ASCAP und BMI im Musikgeschäft. [US-Recht, Urheberrecht, Verlagsvertrag, Lizenzen]

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Urteile vom 6. US-Bezirk

Heute entschied das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks in den Appalachen:
  1. USA v. Hall
  2. USA v. Reeder
  3. Intermodal Technologies, Incor v. Mary Peters
Dieses Verzeichnis enthält nicht die als unpublished Opinion bezeichneten Fälle.

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Dienstag, den 09. Dez. 2008

Urteile im 3. Bezirk der USA

Das Bundesberufungsgericht für Pennsylvania, Ohio, und New Jersey entschied heute:
  1. USA v. Warner
  2. Seifert v. Comm of PA Human
  3. DeFoy v. McCullough
  4. USA v. Wolfe
  5. USA v. Jackson

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Kinos für Behinderte

CK - Washington.   Neue Kinos im Stadiumformat behindern Behinderte, stellte das Instanzgericht fest und verlangte Nachbesserung, doch das Bundesberufungsgericht des neunten US-Bezirks nahm die vor der behindertengerechten Normierung gebauten Kinos von der Regelung in Sachen United States of America v. AMC Entertainment, Inc. et al., Az. 06-55390, am 5. Dezember 2008 mit einer 37-seitigen Untersuchung des Americans with Disabilities Act aus.
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Urteile im vierten US-Bezirk

Das Bundesberufungsgericht des vierten Bezirks der USA, United States Court of Appeals for the Fourth Circuit, der die Staaten um die Bundeshauptstadt Washington, DC, umfasst, erließ heute diese Urteile:
  1. 051329.P - Massis v. Mukasey
  2. 057138.U - US v. Kissi
  3. 072051.U - Ray v. Amelia County Sheriff"s Office
  4. 074019.U - US v. Sims
  5. 081452.U - Ndeh v. Mukasey
  6. 081724.U - A.T.T. v. US
  7. 084018.U - US v. Rodriguez
  8. 084823.U - US v. Myers
  9. 086513.U - US v. Holmes
  10. 086691.U - US v. Brewer

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Urteile vom Pazifik

Das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks in San Francisco entschied heute:
  1. UNITED STEEL, PAPER & FORESTRY V. SHELL OIL COMPANY
  2. SOCIETE CIVILE SUCCESSION
  3. THE UPPER DECK COMPANY, LLC V. AMERICAN INTERNATIONAL SPECIALTY LINES INSURANCE COMPANY
  4. CHAMBERS V. MCDANIEL
Im neunten Gerichtsbezirk liegen die Staaten Kalifornien, Oregon, Washington, Nevada und Arizona.

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Urteile aus Chicago

An den Großen Seen verkündete das Bundesberufungsgericht des siebten US-Bezirks heute:
  1. Reynolds, Maureen v. USA
  2. Simonson, Chas v. Hepp, Randall
  3. AA Sales Assoc. v. Coni-Seal Inc.

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Urteile für den Bund

Das Bundesberufungsgericht des Bundesbezirks entschied heute diese Fälle:
  1. Kursar v. Dept. of Homeland Security
  2. Netcraft Corp. v. Ebay, Inc.
Der mit sachlichen Sonderzuständigkeiten ausgestattete United States Court of Appeals for the Federal Circuit, in Washington, DC ist für die gesamten USA örtlich zuständig und unterscheidet sich damit vom für Washington, DC örtlich zuständigen United States Court of Appeals for the District of Columbia Circuit.

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Urteile aus den Appalachen

Heute entschied das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks:
  1. Owens v. Guida
  2. Crosby v. Pickaway County Gen.
  3. Mardusha v. Mukasey
  4. Aureus Holdings, Limited v. Detroit City

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Montag, den 08. Dez. 2008

Urteile für den Bund

Das Bundesberufungsgericht des Bundesbezirks entschied heute diese Fälle:
  1. Dean v. Consumer Product Safety Commission
  2. Takeda Chemical Industries Ltd. v. Mylan Laboratories Inc.
  3. Crawley v. Office of Personnel Management
  4. Mays v. Merit Systems Protection Board
  5. Crook v. Merit Systems Protection Board
  6. Pal v. Dept. of Commerce
  7. Martin v. Office of Personnel Management
  8. Climax Molybdenum Co. v. Molychem, LLC
  9. Milkovits v. Merit Systems Protection Board
Der mit sachlichen Sonderzuständigkeiten ausgestattete United States Court of Appeals for the Federal Circuit, in Washington, DC ist für die gesamten USA örtlich zuständig und unterscheidet sich damit vom für Washington, DC örtlich zuständigen United States Court of Appeals for the District of Columbia Circuit.

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Urteile im vierten US-Bezirk

Das Bundesberufungsgericht des vierten Bezirks der USA, United States Court of Appeals for the Fourth Circuit, der die Staaten um die Bundeshauptstadt Washington, DC, umfasst, erließ am 5. Dezember 2008 diese Entscheidungen:
  1. 071431.P - SC Wildlife Federation v. Limehouse
  2. 071885.U - Howard v. INOVA Health Care Services
  3. 081204.U - Arcega v. Mukasey
  4. 081468.U - Anderson v. Wade
  5. 084627.U - US v. Scott
  6. 088130.U - Cochran v. Deboo

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Urteile aus Chicago

Das oft besonders lesenswerte Urteile verfassende Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks entschied heute:
  1. Chavez-Vasquez, Aura v Mukasey, Mic
  2. Seeger v. AFNI, Inc.
  3. USA v. Colon, Abraham
  4. USA v. Podhorn, Paul E.

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Phishers Steuerformular

CK - Washington.   Das Formular des US-Finanzamts sieht bestechend echt aus. Und wie falsch es doch sein muss! Die US-Behörden sammeln Steuerzahlendaten nicht über französche Webseiten. Und soweit sie Daten benötigen sollten, gehörigen einige des betrügerischen Formulars nicht zu von der IRS geforderten.

Betrugsindizien sind das Ausrufezeichen, der Bindestrich bei ip-address sowie die Formulierung der Wahrheitsmahnungen, die an ein fremdes Englisch erinnern und für deutsches Englisch typisch sind. Damit rechnet der Empfänger der Phisheremail schon, wenn er sie nicht als HTML und mit allen Headers gelesen hat. [US-Recht, Phishing, Steuerbetrug]

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Sonntag, den 07. Dez. 2008

Urteile im Nordosten

Am 5. Dezember zeigte der United States Court of Appeals for the First Circuit in Boston diese Entscheidungen auf seiner Webseite:
  1. Khan v. Mukasey
  2. Fitzgerald v. Harris

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Samstag, den 06. Dez. 2008

USA zuständig, Fall verwiesen

CK - Washington.   Eine Lust auf Prozesse, die mit den USA nichts zu tun haben, wird US-Gerichten oft unterstellt. Dabei senden sie regelmäßig solche Verfahren ins Ausland. Nach dem Forum non conveniens-Grundsatz dürfen sie trotz eigener Zuständigkeit Klagen abweisen, die eher vor ein Gericht im Ausland gehören - beispielsweise weil alle Parteien oder Zeugen oder Beweismittel dort liegen, EMails und Urkunden in einer Fremdspreche verfasst sind oder ausländisches Recht Anwendung findet.

Bei einer Klage wegen eines ausländischen Flugunfalls sandte ein Bundesgericht einen Fall ins Ausland, obwohl sogar zwei wichtige Mitbeklagte und Zeugen, die Piloten, im US-Gerichtsbezirk ansäsig waren. Sie verpflichteten sich allerdings, zur Vernehmung über diplomatische Kanäle und zu Video- und Wortprotokollvernehmungen verfügbar zu sein.

Da die prozessuale Gerechtigkeit im US-Prozess oft wichtiger wirkt als die materielle, kann bis zum Beschluss über die Verweisung ins Ausland allerdings erheblicher und teurer anwaltlicher Aufwand anfallen. Dazu zählt auch das Ausforschungsbeweisverfahren, das als jurisdictional Discovery auf die Zuständigkeitsfrage beschränkt werden kann. [US-Recht, Verweisung, Abweisung, Forum Conveniens]

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Freitag, den 05. Dez. 2008

Französin gewinnt Million

CK - Washington.   Finger weg von Ausländern: Erst $313.000, dann noch $1 Mio. - die Geschworenen waren der Französin geneigt. Was die Jury der Übersetzerin zusprach, bröckelte bald wieder ab. Das Gericht kappte den Schadensersatz noch in der ersten Instanz auf knapp $700.000. Dann gingen sie und ihr ehemaliger amerikanischer Arbeitgeber in die Berufung.

Ist ein Schmerzensgeld für eine wegen einer Beförderung verfehlten Daueraufenthaltsberechtigung, Green Card, berechtigt? Schuldet der Arbeitgeber es, nachdem er den Antrag förderte? Das Bundesgerufungsgericht des zehnten US-Bezirks entschied am 3. Dezember 2008 weitgehend zu ihren Gunsten. In Sachen Isabelle DerKevorkian v. Lionbridge Technologies Inc. et al., Az. 07-1125, verdarb es US-Arbeitgebern den Geschmack an der Einstellung von Ausländern.

Insbesondere wird sich kein Unternehmen in Kenntnis dieses Urteils bemühen, einen Green Card-Erwerb für Ausländer aktiv zu unterstützen. Wird das Ziel aus einwanderungsrechtlichen Gründen verfehlt, kann der Arbeitgeber dem Ausländer Schadensersatz mit Schmerzensgeld schulden. Wer Ausländer beschäftigt, muss das 33-seitige Urteil lesen. Wer sie befördern und ihre Eingliederung fördern will, erst recht. [US-Recht, Green Card, Schadensersatz, Schmerzensgeld]

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Urteile aus den Rockies

Des Bundesberufungsgericht des zehnten Bezirks der USA verkündete heute:
  1. United States v. Rhodes
  2. Velasquez v. Social Security Administration
  3. Farner v. Workman
  4. United States v. Orozco
  5. Brown v. Hartford Life Insurance Compan
  6. United States of America v. Burks

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Urteile für den Bund

Das Bundesberufungsgericht des Bundesbezirks entschied heute diese Fälle:
  1. Davis v. Dept. of Defense
  2. Kessler v. Office of Personnel Management
  3. Hainline v. Vanity Fair Inc.
  4. Bonk v. Merit Systems Protetion Board
  5. Johnson v. Office of Personnel Management
  6. The Procter and Gamble Co. v. Kraft Foods Global, Inc.
  7. Bivings v. Merit Systems Protetion Board
  8. Sumitomo Mitsubishi Silicon Corp. v. MEMC Electronic Materials Inc.
  9. Wallace v. U.S. Postal Service
  10. Frazier v. U.S.A.
  11. Tehrani v. Polar Electro
  12. Upshaw v. Dept. of Homeland Security
Der mit sachlichen Sonderzuständigkeiten ausgestattete United States Court of Appeals for the Federal Circuit, in Washington, DC ist für die gesamten USA örtlich zuständig und unterscheidet sich damit vom für Washington, DC örtlich zuständigen United States Court of Appeals for the District of Columbia Circuit.

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Urteile vom Golf

Am 4. Dezember 2008 verkündete das Bundesberufungsgericht des fünften US-Bezirks diese Entscheidungen:
  1. USA v. Bravo
  2. USA v. Baker
  3. Durnal v. Kastner
  4. USA v. Salvador-Figueroa
  5. USA v. Williams
  6. United Steelworkers v. Bayou Steel Corp
  7. USA v. Espinoza
  8. USA v. Osorio-Zuniga

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Donnerstag, den 04. Dez. 2008

Urteile vom Pazifik

Das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks in San Francisco entschied heute:
  1. VALENCIA V. MUKASEY
  2. PUC OF STATE OF CA V. FERC
  3. WITT V. DEPARTMENT OF AIR FORCE
Im neunten Gerichtsbezirk liegen die Staaten Kalifornien, Oregon, Washington, Nevada und Arizona.

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Financiers als Störer

CK - Washington.   Die Finanzierung von Terroristen ist die Angriffsfläche des Patriot Act und älterer amerikanischer Bundesgesetze. Machen sich Financiers auch zivilrechtlich als indirekte Störer haftbar, wenn sie einer Gruppe wie Hamas Gelder überweisen?

In Sachen Stanley Boim v. Holy Land Foundation for Relief and Development et al., Az. 05-1815, legen die Richter des siebten Bundesberufungsgericht der USA am 3. Dezember 2008 auf 87 Seiten die Grundsätze des Rechts der unerlaubten Handlung, Torts, in Verbindung mit Straftatbeständen dar, die zu einer Haftung der Financiers führen.

Eine ausgeprägte Mindermeinung entwickelt hingegen die These, dass die Mehrheit den Kausalitätsgrundsatz abschafft. Eine secondary Liability gemäß 18 USC §2333(a) kann nach ihrer Auffassung nicht ohne eine Kausalverbindung zwischen Geldgeschäft und Terrortat vorliegen. Beide Begründungen sind lesenswert, von hochangesehenen Richtern verfasst und können den Laien schnell verwirren. [US-Recht, unerlaubte Handlung, Tort, Kausalitaet, but for]

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Finanzberater als Vertreter

CK - Washington.   Bankiers wie die Deutsche Bank und WPs wie Deloitte verklagte ein Finanzberater im Namen seiner institutionellen Anleger wegen des Konkurses eines Unternehmens, dessen Aktien er seinen Kunden empfohlen hatte und das die Beklagtenschar in Börsenfragen unterstützt haben sollte.

Ihm fehlt die Aktivlegitimation, entschied am 3. Dezember 2008 das Bundesberufungsgericht des zweiten Bezirks der USA in Sachen W.R. Huff Asset Management Co. LLC v. Deloitte & Touche LLP, Az. 06-1664. Ohne Aktieneigentum macht er keinen eigenen Anspruch geltend, und als Vertreter ist er nicht qualifiziert. Sein Attorney-in-fact-Bezug zu den Anlegern reicht nicht. [US-Recht, Verteter, Aktivlegitimation]

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Urteile für den Bund

Das Bundesberufungsgericht des Bundesbezirks entschied heute diese Fälle:
  1. Firetrace USA LLC. v. Jesclard
  2. Hawkins v. Merit Systems Protection Board
  3. Day v. Peake
  4. Estrada v. Merit Systems Protection Board
  5. Russell v. Merit Systems Protection Board
  6. Barraquias v. Peake
  7. RFR Ind., Inc. v. Rex-Hide Ind. Inc.
Der mit sachlichen Sonderzuständigkeiten ausgestattete United States Court of Appeals for the Federal Circuit, in Washington, DC ist für die gesamten USA örtlich zuständig und unterscheidet sich damit vom für Washington, DC örtlich zuständigen United States Court of Appeals for the District of Columbia Circuit.

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Urteile aus Chicago

Das oft besonders lesenswerte Urteile verfassende Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks entschied heute:
  1. King, Gail v. City Madison
  2. Unthank, Kevin v. Veach, R.V.
  3. Bingham, Bruce v. New Berlin School
  4. Johnson, David v. Orr, David D.

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Urteile aus New York

Das Bundesberufungsgericht des zweiten US-Bezirks mit den Staaten Connecticut, New York und Vermont zeigt diese neuen Entscheidungen auf seiner Webseite:
  1. United States v. Cavera
  2. Harris v. Alexander
  3. United States of America v. Connolly

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Urteile von Nord bis Süd

Das Bundesberufungsgericht des achten Bezirks der USA in der Prärie entschied heute diese Fälle:
  1. USA v. Kobyashi Jones
  2. George Carlisle, Jr. v. St. Charles County
  3. Joel LeVine v. Kathleen Roebuck
  4. United States v. Daniel McNeal
  5. United States v. Cedric Hawkins
  6. Jeanette Jackson v. UPS
  7. Suzanne Snaza v. The City of St. Paul, MN
  8. Robert Harmon v. Dept. of Veterans Affairs
  9. Merwin R. Carlson v. Roetzel & Andress

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Mittwoch, den 03. Dez. 2008

Urteile für den Bund

Das Bundesberufungsgericht des Bundesbezirks entschied heute diese Fälle:
  1. Mittal Steel Point Lisas Ltd. v. U.S.
  2. Lee v. Office of Personnel Management
  3. Unitronics (1989) (R”G) Ltd. v. Gharb
  4. Parbs v. U.S. Postal Service
  5. Barber v. Peake
  6. Brown v. Peake
  7. Yantai Timken Co., Ltd. v. U.S.
Der mit sachlichen Sonderzuständigkeiten ausgestattete United States Court of Appeals for the Federal Circuit, in Washington, DC ist für die gesamten USA örtlich zuständig und unterscheidet sich damit vom für Washington, DC örtlich zuständigen United States Court of Appeals for the District of Columbia Circuit.

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Urteile aus den Rockies

Des Bundesberufungsgericht des zehnten Bezirks der USA verkündete heute:
  1. Thomas v. City of Blanchard
  2. Mukes v. Warden of JHCC
  3. Schneider v. Caterpiller, Inc.

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Urteile aus New York

Das Bundesberufungsgericht des zweiten US-Bezirks mit den Staaten Connecticut, New York und Vermont zeigt diese neuen Entscheidungen auf seiner Webseite:
  1. U.S.A. v. Lee
  2. Severino v. Mukasey
  3. W.R. Huff Asset v. Deloitte & Touche

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Urteile aus Chicago

Das oft besonders lesenswerte Urteile verfassende Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks entschied heute:
  1. USA v. Wayland, Ronald E.
  2. Thapedi, Llwellyn v. USA
  3. Boim, Stanley v. Quranic Literacy

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Law und Equity verbunden

CK - Washington.   Equity und Law führen in den USA weiterhin getrennte Leben, obwohl ihre Gerichte im allgemeinen verschmolzen sind. Ein Prozess kann Ansprüche nach Equity und nach Common Law behandeln, wobei der Richter die ersten beurteilt und die Geschworenen der Jury die zweiten subsumiert.

Durch neuere Rechtsprechung zur Rechtskrafterstreckung, res judicata, können Kläger heute auch zur Verbindung beider Anspruchsarten gezwungen werden. In Sachen Neil J. Giannone v. York Tape & Label, Inc., Az. 07-2673, war der Kläger zunächst mit einer Feststellungsklage und einem Untersagungsantrag erfolgreich, als er ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot rügte.

Als er diesem Erfolg im Equity-Bereich einen krönenden Abschluss mit einer zweiten Klage - auf Schadensersatz nach Common Law-Grundsätzen - aufsetzen wollte, verlor er vor dem Bundesberufungsgericht des zweiten Bezirks wegen der Rechtskrafterstreckung. Derselbe Sachverhalt war bereits behandelt worden und den Schadensersatzanspruch hätte er damals geltend gemacht werden müssen, entschied es am 2. Dezember 2008.

Zum entgegengesetzten Ergebnis gelangte hingegen das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks am 10. November 2008 in Sachen Andrew Robinson International, Inc. et al. v. Hartford Fire Insurance Company, Az. 08-1255, demn. in Auslandsbeilage VersicherungsRecht. Dort folgte einer erfolgreichen Feststellungsklage gegen einen Versicherer eine Schadensersatzklage nach einem einzelstaatlichem Verbraucherschutzgesetz gegen rechtswidrige Deckungsschutzverweigerung.[US-Recht, Equity, Common Law, Wettbewerbsverbot, Non-Competition]

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Normen und Patente

CK - Washington.   Wer eine Industrienorm mitentwickelt, muss seine verbundenen Patente nach den Bestimmungen des Mitwirkungsvertrages offenlegen, bestätigte am 2. Dezember 2008 das Bundesberufungsgericht des Bundes, das landesweite Sonderzuständigkeiten unter anderem im Patentrecht der USA besitzt, in Sachen Qualcomm Corporation v. Broadcom Corporation, Az. 07-1545. Wird das Patent verschwiegen, darf das Gericht es für undurchsetzbar erklären. [US-Recht, Industrienorm, Patent]
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Urteile vom Golf

An der Golfküste entschied das Bundesberufungsgericht des fünften Bezirks, der United States Court of Appeals for the Fifth Circuit, am 2. Dezember 2008 diese Fälle:
  1. Kuhn v. Bureau Alcohol Tobacco
  2. Paul v. Countrywide Home
  3. USA v. Lynch
  4. USA v. Alpha Treatment Centers
  5. Richbourg v. Horton
  6. USA v. Lee
  7. Quanta Services v. American Admin. Group
  8. USA v. Hughey

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Urteile von Nord bis Süd

Das Bundesberufungsgericht des achten Bezirks der USA in der Prärie entschied am 2. Dezember 2008 diese Fälle:
  1. Gary Snyder v. Janice Snyder
  2. United States v. Wayne Fisher
  3. Ronald Seaworth v. Red Lake County
  4. Jannell Jackson v. Michael Astrue
  5. Mitchell Moore, Jr. v. - Conley
  6. United States v. Jeremy Foglesong
  7. United States v. Joel Geyer, Sr.
  8. Nathan Andrew Bryant v. Department of Defense

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Dienstag, den 02. Dez. 2008

Recht des Parkplatzkaufs

CK - Washington.   Parkplätze sind rar in Washington. Wird der Erwerb von 15 x 7 Fuß Asphalt so aufwendig wie ein Hauskauf, wenn sich Eigentum statt Besitz anbietet? Ein Handschlag reicht in den USA sicher nicht.

Wer für den Platz am Dupont Circle beim Golden Triangle Business District die $65.000 fremdfinanziert, wird um zahlreiche Dokumente nicht herumkommen. Im einfachsten Fall ist der Kaufvertrag zu unterzeichnen, dann binnen zehn Tagen das Certificate of Resale mit langen Anhängen zu prüfen, um vom Vertrag Abstand nehmen zu können, wenn das Eigentum mit unerwarteten Verpflichtungen verbunden ist.

Besteht eine Wohneigentumsgemeinschaft mit einem Haus, dem der Platz zugehört? Ist ein Monatsbeitrag als Condo Fee auf den Platz zahlbar, der dem Haus, doch nicht dem Parkplatz zugute kommt? Stimmt der Haushaltsplan der WEG-Verwaltung? Ist der Platz im Plat der Stadt oder nur in der Phantasie des Verk&aum;ufers ausgewiesen? Wie darf der Platz genutzt werden? Zum Vermieten? Mit einem Wohnwagen oder Motorrad? Wirkt sich ein Bebauungsplan, Zoning, auf den Parkplatz aus?

Behält der Vertrag Bestand, folgt die rechtliche Trennung des Platzes vom Haus, wenn er zu einer Wohnung gehört: separately deeded soll er sein. Der Käufer will Eigentum, nicht versehentlich nur ein Nutzungsrecht erwerben. Der Settlement Agent kümmert sich treuhänderisch um die Abwicklung, der eigene Anwalt prüft und berät. Wirken dem Erwerb entgegenstehende Rechte, die die Title Search aufdeckt?

Die Deed-Übertragungsurkunde wird vom Verkäfer ausgestellt und nach vollständiger Abwicklung vom Settlement Agent eingetragen. Eingetragen ist wohl zuviel versprochen - sie wird recorded, da das Amt kein Grundbuch im deutschen Sinne führt. Auch ein Notar im deutschen Sinne wirkt nicht mit. Beglaubigungen erfolgen beim Notary Public. Er ist kein Jurist, sondern hat eine Prüfung bestanden, auf die er sich notfalls beim Schlangestehen im Amt vorbereitet. Nur beim Wechselprotest übt er Befugnisse wie ein deutscher Notar aus, doch spielt das beim Parkplatzkauf meist keine Rolle.

Gezahlt wird erst nach Vorlage und Prüfung des Settlement Sheet, einer Aufstellung von Kosten und Leistungen. Neben dem Preis gilt der wichtigste Posten - wie beim Hauserwerb - der Title Insurance Policy.. Diese Rechtstitelversicherungspolice versichert gegen unbekannte Rechte Dritter: von enteigneten Indianern bis zu Witwen, die vielleicht im 18. Jahrhundert Rechte erwarben, sie nicht eintrugen und über Nachfahren Ansprüche geltend machen können. [US-Recht, Real Estate, Grundbuch, Title Insurance]

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Notare abwimmeln

CK - Washington.   Will der District of Columbia seine Notare verwirren, die ihre Amtzeit verlängern möchten? Die Regeln für Neueinsteiger ins Zwei-Dollar-Pro-Akt-Geschäft klingen verständlicher als diese Bestimmung für alte Hasen:2406 Reappointments
2406.1 When applying for reappointment, a notary public show is entitled under a commission and this chapter to charge fees shall submit a summary of his or her notary business for the three (3) months preceding the date of application for reappointment. 1 DC Code ch. 12 Notaries Public

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Nix angelsächsisches Recht

CK - Washington.   Netter, doch irreführender Ansatz: Angelsächsisches Recht. Nichts Einheitliches beispielsweise beim Wohnungssondereigentum. wo schon die Begriffe regional voneinander abweichen und die rechtlichen Ansätze unvergleichbar wirken:
Condominium is the legal term used in the United States and in most provinces of Canada. In Australia and the Canadian province of British Columbia it is referred to as strata title. … In England and Wales the equivalent is commonhold, a form of ownership introduced in 2004 and still uncommon in most places.
Sagt Wikipedia. Und das ist nur eine von vielen Uneinheitlichkeiten. Sollte eigentlich nicht unklarer sein als der Unterschied zwischen deutschem und österreichischem Besitz. Aber viele USA-Besucher übersehen die über 55 Rechtsordnungen in den USA und meinen, hier gälte angelsächsisches Recht. [US-Recht, Condominium, Wohnungssondereigentum]

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Montag, den 01. Dez. 2008

Gedichte, Stalking, Steuern

CK - Washington.   Ein Stalking-Vorwurf führt zur Hausdurchsuchung, diese zur Aufdeckung eines Online-Ladens, zum unversteuerten Einkommen von $1,25 Mio. und zur Gefängnisstrafe von 46 Monaten. Die unerwünschten Gedichte brachten eine getrennte Verurteilung. In Sachen United States of America v. Neil Stierhoff, Az. 08-1183, malt das Bundesberufungsgericht des ersten US-Bezirks am 1. Dezember 2008 die Vorgänge aus und bestätigt, dass die Suche nicht nur Gedichten galt und die Polizei steuerlich erhebliche Erkenntnisse an das Bundessteueramt Internal Revenue Service zur eigenen Strafverfolgung weiterreichen durfte.
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Urteile vom Pazifik

Das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks in San Francisco entschied heute:
  1. TAPPS BREWING INC V. CITY OF SUMNER
  2. AGUILERA-MONTERO V. MUKASEY
  3. DIETRICH V. CARDELLA
  4. USA V. MURILLO
Im neunten Gerichtsbezirk liegen die Staaten Kalifornien, Oregon, Washington, Nevada und Arizona.

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Urteile aus Neuengland

Heute verkündete das Bundesberufungsgericht des ersten Bezirks der USA in Neuengland diese Entscheidungen:
  1. 07-2608P: Fustaguio do v. Mukasey
  2. 08-1183P: US v. Stierhoff

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Vatikan und Immunität

AK - Washington.   Das Bundesberufungsgericht für den sechsten US-Bezirk entschied am 24. November 2008 in James O'Bryan et. al. v. Holy See, Az. 07-507, über eine Sammelklage gegen den Vatikan. Die Kläger behaupteten eine Haftung des Heiligen Stuhls für eine Reihe sexueller Übergriffe amerikanischer Priester an minderjährigen Kirchenmitgliedern in den Vereinigten Staaten. Das Bezirksgericht von Kentucky hatte die Ansprüche der Kläger nur zum Teil abgewiesen.

Das Berufungsgericht setzte sich mit einer Reihe von dem Sachverhalt zu Grunde liegenden Souveränitätsfragen auseinander und kam letzlich zum gleichen Ergebnis. Es stellte sich gegen die Behauptung der Kläger, der Heilige Stuhl sei sowohl souveräner Staat im Sinne des Foreign Sovereign Immunities Act als auch nichtstaatlicher Akteur und jedenfalls als letzterer für seine Handlungen als acta iure gestiones auch außerhalb des FSIA haftbar.

Die Richter entschieden zudem gegen die Anwendbarkeit der Commercial Activity Exception in 28 USC §1605 (a)(2), da der Schwerpunkt der Klägeansprüche nicht aus kommerziellen Tätigkeiten des Heiligen Stuhls folge. Die Tortious Act Exception in 28 USC §1605(a)(5) sei hingegen auf das behauptete Fehlverhalten der Beklagten anwendbar, da es sowohl die Verletzung gewohnheitsrechtlicher internationaler Menschenrechtsstandards als auch fahrlässiges Handeln und die Verletzung eingegangener Treue-und Fürsorgepflichten darstelle.

Diese Rechtsverletzungen resultierten insbesondere aus einem vom Vatikan schon 1962 erlassenen Edikt, das amerikanischen Bischöfen untersagte, sexuelle Übergriffe von Priestern an Minderjährigen den zivilen oder Strafverfolgungsbehörden in den USA zu melden.

Der Fall bietet einen grundlegenden Einblick in die derzeitige Handhabung und Auslegung des Begriffes der Staatensouveränität in den USA. Er behandelt einige der schwierigsten und kontrovers diskutierten Fragen an der Schnittstelle zwischen geltendem Recht und den dahinter stehenden politischen Erwägungen, die in der Gesetzgebung zum Foreign Sovereign Immunities Act und der dabei verfolgten Theorie der restriktiven Souveränität zum Ausdruck kommt.

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Urteil aus New York

Das Bundesberufungsgericht des zweiten US-Bezirks zeigt diese neue Entscheidung auf seiner Webseite:
Associated Press v. United States Department of Justice

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Urteile von Nord bis Süd

Das Bundesberufungsgericht des achten Bezirks der USA in der Prärie entschied heute diese Fälle:
  1. United States v. Randy Dabney
  2. Robert Flannigan, Jr v. AR Game & Fish
  3. Brandie McLean v. John McGinnis
  4. United States v. John Street
  5. Jeffrey Bates v. Missouri & Northern Ark RR
  6. Bruce Berstler v. United Rentals, Inc.
  7. United States v. Michael Verner
  8. Devonna Culpepper v. Mike Johanns
  9. United States v. Epifanio Reyes-Nunez
  10. Rodney Ballard v. David Heineman
  11. Willis Smith and Company, Inc v. State of Arkansas
  12. David Shannon, Sr. v. Barilla America
  13. UnitedHealth Group Inc. v. Wilmington Trust Co.
  14. Alma Jackson v. President Casinos

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Instanzgericht: Supreme Court

CK - Washington.   Ein Fall der Original Jurisdiction: Als Instanzgericht wirkt der Oberste Bundesgerichtshof der Vereinigten Staaten in Sachen Kansas v. Colorado, Az. 106. Am 1. Dezember 2008 gilt der historische Verhandlungstermin dem Streit zwischen Staaten um Wasser im Westen der USA.

Neben Staaten dürfen nach Artikel III (2) der Bundesverfassung der USA auch Botschafter und Konsuln den Supreme Court in Washington erstinstanzlich anrufen. Im Jahre 2003 sprach das Gericht Virginia im fast 400 Jahre schwelenden Streit das Recht zu, den Potomac in Maryland anzuzapfen. [US-Recht, Supreme Court, Instanzgericht]

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Sonntag, den 30. Nov. 2008

Abschiebung und Kostenerstattung

CK - Washington.   Ein Ausländer bleibt zur Abschiebung 14 Monate in Haft, weil der Behörde Papiere fehlen, um ihn in seine Heimat zurückzusenden. Dann kommt er wegen Erschwernissen in der Heimat frei, und er verklagt den Staat auf Kostenerstattung. Das Bundesberufungsgericht des achten Bezirks der USA erörtert am 28. November 2008 in Sachen Sadou Al;ious Bah v. Mark Cangemi et al., Az. 08-1705, die Grenzen der Abschiebungshaft und ihre Verlängerung bei ungeklärten Tatsachen- und Rechtsfragen, die sich auf die Kostenerstattung des Klägers im Obsiegensfalle auswirken. [US-Recht, Kostenerstattung, abschiebung, Habeas Corpus]
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Samstag, den 29. Nov. 2008

Steuererstattung mit Warnung

CK - Washington.   Der Internal Revenue Service ist das Finanzamt des US-Bundes. Er bietet eine Erstattung von $990.55 und meldet sich mit dieser Floskel ab:
Reference Link <http://revenueservice.carpettediem.fr/>
Note: For security reasons, we will record your ip-address, the date and time. Deliberate wrong inputs are criminally pursued and indicated.
Regards Internal Revenue Service.
© Copyright 2007, Internal Revenue Service U.S.A. All rights reserved.
Vorher bittet er um Eintragung der persönlichen Daten auf einer französischen Webseite. Dass Erklärungen dem Bürger mit Strafandrohung abverlangt werden, ist man gewohnt: Under Penalty of Perjury heißt es immer. Dass der IRS ein Urheberrecht beansprucht und Daten in Frankreich sammelt, eher nicht.[IRS, US-Recht]

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Mordskredit aus den USA

CK - Washington.   Nicht nur Arme lassen sich auf faule Kreditarrangements ein:
Nach den Feststellungen des Landgerichts überzeugte der Finanzberater als Repräsentant einer in den USA ansässigen Gesellschaft den ehemaligen Vereinspräsidenten des in Geldschwierigkeiten befindlichen Fußballvereins im März 2005 davon, einen Vorschuss in Höhe von 300.000 Euro auf ein vom Rechtsanwalt eingerichtetes Treuhandkonto zu zahlen. Der Finanzberater gab vor, dass dieser Betrag zur Deckung der Kosten für einen zu vermittelnden Millionenkredit dienen sollte. Tatsächlich war die Gesellschaft zur Vermittlung eines solchen Finanzgeschäfts nicht imstande. Die vom Rechtsanwalt entgegen der Treuhandabrede dem Finanzberater zur Verfügung gestellten Beträge gingen in dubiosen Investitionen verloren; mehr als ein Drittel des Vorschusses verwendete der Finanzberater zudem zu eigenen Zwecken. Pressemitteilung 218/2008, Bundesgerichtshof i.S. 5 StR 96/58, 27. Nov. 2008.
Auch Wohlhabende lassen sich auf solche Versprechungen ein. Zahlen Sie $500.000 an die Manhattan B.a.n.k. für einen Kredit von $5.000.000. Das lockt auch Gewiefte an. Vor allem, wenn die Kreditbedingungen vorsehen, dass die Anzahlung durch eine geschickte Investition der B.a.n.k. sowohl Zins als auch Tilgung deckt.

Der Kreditnehmer erwartet einen Gewinn von $4,5 Mio. Wer will da nicht mit von der Partei sein? Aber auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten stoßen Spekulanten an Grenzen. Das merkt mancher erst, wenn das FBI anklopft und ihn dezent für naiv erklärt.

Nicht jeder will das glauben. Die B.a.n.k. hat doch eine notarielle Urkunde mit Goldprägesiegel vorgelegt. Für $25 Amtsgebühr hätte sich der Kreditnehmer selbst zum Notary Public bestellen lassen können. Das Wertvollste an der Urkunde ist wohl das Prägesiegel, das bestimmt mehr als 25¢ gekostet hat, s. Herrmann, Die Inäquivalenz des amerikanischen Notars, German American Law Journal, 6. Januar 2002.

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Freitag, den 28. Nov. 2008

Anwaltsfloskeln auf Englisch

CK - Washington.   Auf die Frage nach typischen Anwaltsfloskeln auf Englisch antworten Mitglieder der Anwalts­mailliste deutscher Rechtsanwälte mit wertvollen Empfehlungen:
1. Leo: Begriffe, teilweise mit Beispielen
2. LectLaw: Formulare
3. Knauf: Taschenguide Rechtsbegriffe
4. Linguatec: Übersetzungs­automat
5. LingoPad: Begriffe online und offline
Bei Fragen nach der Übersetzung von Vertretungsanzeige, Zahlungsaufforderung, Androhung gerichtlicher Schritte oder Fristsetzungen stellt sich aus amerikanischer Sicht auch die Frage des Zwecks. Soll eine Übersetzung eines Schriftstückes ins Ausland gesandt werden, ohne einen Erklärungs­willen?

Oder geht es um die Anzeige der anwaltlichen Vertretung im Ausland, um die Zahlungs­aufforderung einer Schuld, die aus dem Ausland zahlbar ist, oder um Ereignisse, die Rechtsfolgen über die Grenzen entfalten sollen?

Bei der Androhung gerichtlicher Schritte hilft dem Anwalt kein Verweis auf die Unzulänglichkeiten eines Formulars oder einer Übersetzungshilfe, wenn er im Ausland wegen Nötigung, Missbrauch der Gerichts­barkeit oder Verstoßes gegen Verbraucher­schutz­bestimmungen oder Rechts­beratungsgesetze angeklagt wird. Er kann nur hoffen, dass gegen ihn im Ausland kein Verfahren angestrengt wird oder dass ein fremdes Urteil gegen ihn in Deutschland nicht anerkannt und vollstreckt werden kann.

Die Fallen für Rechtsanwälte im ausländischen Recht, wie beispielsweise die amerikanischen Inkassoregeln, kann man nicht ignorieren, wenn man Texte für das Ausland verfasst. Nicht umsonst warnt LectLaw bei Mustervorlagen:
Otherwise there is no guarantee … Use it at your own risk! … [I]f you use the Library's material for whatever purpose and, due to our completely negligent and idiotic error, you are embarrassed, imprisoned, bankrupted, flunked, deported, divorced, molested, castigated, outcast, crucified, sickened, beaten, drowned, excommunicated, ridiculed or elected to high public office - don't bitch to us about it.
Dasselbe gilt auch für elektronische Übersetzungs­hilfen. Stand nicht schon - Vorsicht, Eigenlob - in Vertragsverhandlungen in den USA in Heussen, Vertrags­verhandlung und Vertrags­management, Verlag Dr. Otto Schmidt, 3. Aufl. 2007, dass selbst richtig übersetzte Begriffe in der fremden Rechtsordnung eine ganz andere Bedeutung haben können?

Selbstüber­setzer sollten auch gelegentlich bei Transblawg stöbern. Referendaren und Praktikanten, die sich im Fachenglisch üben wollen, wird von zweisprachigen Wörterbüchern jeder Technik abgeraten. Insbesondere die elektronischen Hilfen verführen zu unsinnigen Texten, die den Leser zum Lachen oder in Rage bringen.

Zum Lernen sollen sie Begriffe und dazuge­hörige Konzepte in American Jurisprudence, Nichols Cyclopedia oder dem German American Law Journal kennen lernen. Die Ausnahme von dieser Regel sind Fachwörterbücher wie Black's Law Dictionary, die auch amerikanische Anwälte und Gerichte verwenden. [Zahlungsaufforderung, Anwaltsfloskeln, Fristsetzung, Inkasso, Vertragsverhandlung,Mustervorlagen, Formular, US-Recht]

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Urteile aus den Rockies

Des Bundesberufungsgericht des zehnten Bezirks der USA verkündete heute:
  1. USA ex rel. Burlbaw v. Orenduff
  2. Griffin v. Astrue

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Urteile aus der Prärie

Das Bundesberufungsgericht des achten Bezirks der USA in der Prärie entschied heute diese Fälle:
  1. United States v. Kevin N. Thomas
  2. Estate of Noah Joe Storm v. Northwest Iowa Hospital Corporation
  3. Elaine Chao v. Barbeque Ventures
  4. Sadou Bah v. Mark Cangemi

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Mitwirkung im Prozess

CK - Washington.   Auch am Brückentag nach Thanksgiving arbeitet das Bundesberufungsgericht des elften US-Bezirks mit den Staaten Florida, Georgia und Alabama und zeigt am 28. November 2008 diese Entscheidung auf seiner Webseite:
OFS Fitel, LLC v. Epstein, Becker and Green, P.C.: 07-10200 PDF
Das Urteil betrifft die Frage, ob das Gericht eine Klage abweisen darf, wenn die Klägerin den Aufforderungen der Beklagten zur Vorlage von Beweismitteln im Ausforschungsbeweisverfahren, Discovery - in Deutschland oft pre-trial Discovery genannt -, nicht entspricht.

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Donnerstag, den 27. Nov. 2008

Verteidiger hasst Bund

CK - Washington.   FBI, Bundesstaatsanwälte und Anklagen nach Bundesrecht: Sie sind den Verfechtern einzelstaatlicher Souveränität in den USA ein Dorn im Auge. Ausländer können sich die Bedeutung dieser Souveränität und die Spannungen im Bund kaum vorstellen.

Den Verteidiger in Sachen United States of America v. Margaret Blixt, Az. 07-30198, brachte die Bundesstrafverfolgung seiner Mandantin auf die Palme. Warum verzichtet der Bund nicht auf sein Ahndungsrecht und gewährt dem Staat Montana den Vortritt? Das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks fasst seine Aufassungen so zusammen:
For there to be false statements for the purpose of engaging in mail fraud, Blixt's statements "had to have influenced somebody to part with money."
The judge was appointed by the President and affirmed by the Senate.
The jury was brought from the community "to form[ ] a buffer, the barrier between the awesome power of the government and the people."
The community "can solve our own problems. We don't need the federal government to intercede in local matters."
"This is serious, serious business. This is the United States government. This is the same government that is at war in Iraq."
These are "state offenses" that "should have been charged at the state level because the government cannot prove these elements …"
This case "should have been in state court." AaO 5.
In der Sache geht es um Unterschriftenfälschungen auf Schecks zulasten von Versicherungen. Diese Fälschung kann keinen Identitätsdiebstahl darstellen, denn Kringel und Linien verkörpern nicht die Identität einer Person, argumentiert der Verteidiger:
Blixt's counsel argued that a forged signature is not a means of identification but rather "a series of swirls and lines. It doesn't say anything. And that's what a forged signature is. It's not the use of a name." AaO. 5.
Eine Verletzung von Bundesrecht könne nicht somit vorliegen.

Im Umkehrschluss würde sein Argument bedeuten, dass eine Anklage nach einzelstaatlichem Betrugs- oder Unterschlagungsrecht denkbar, doch wegen des Double Jeopardy-Verbots nicht mehr zulässig wäre: Ne bis in idem.

Mit seinen Hassreden auf den Bund wollte der Verteidiger die Geschworenen der Jury gegen den Bund einnehmen. Sein Ziel: Jury Nullification, ein Urteil, das die Rechtslage ignoriert, indem die Jury dem Bund den Strafanspruch abspricht.

Die Hoffnung auf die Jury bleibt in den Vereinigten Staaten unerschütterlich, selbst wenn Besucher der USA sie als Symbol für ein verkorkstes Rechtssystem kritisieren. Manchmal wird die Hoffnung absurd überstrapaziert. Wie in diesem Fall lassen die Gerichte jedoch nicht so mit sich umspringen.[Federalism, Nullification, US-Recht ]

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Ein Tag wie Weihnachten

CK - Washington.   Thanksgiving ist ein bedeutenderes Familienfest als Weihnachten. Kanzleien sind daher landesweit geschlossen. Die Thanksgiving-Woche kam nicht immer einer europäischen Weihnachtswoche gleich. In diesem Jahr versuchen nur noch die Händler, aus ihrem Superfreitag das Beste zu machen. Weite Bereich der öffentlichen Verwaltung und der freien Wirtschaft haben sich abgemeldet. Anwälte erreicht man, wenn überhaupt, nur nach Vereinbarung über ihre Direct Dial- oder Cellular-Verbindungen oder die gute alte EMail. Nicht alle hängen rund um die Uhr vor den Truthahntöpfen und Football-Glotzen. [US-Kanzlei, US-Anwalt]
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FCPA und Sarbanes-Oxley

CK - Washington.   Bestechungsbehauptungen und Verletzungen des Foreign Corrupt Practices Act ruinieren nicht nur den Ruf betroffener Personen. Sie können auch den Unternehmenswert beinträchtigen und die beabsichtigte Verschmelzung von Unternehmen vereiteln. Aktionärsklagen wegen Meldungen von FCPA-Untersuchungen können die Folge sein, die den Aktienwert weiter schmälern.

Das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks in San Francisco entschied am 27. November 2008 einen solchen Fall, der die Abweisung der Aktion&arsklage im Rahmen der Übernahme von InVision Technologies durch General Electric bestätigt: Glazier Capital Management, LP et al. v. Sergio Magistri et al., Az. 06-16899.

Dieser FCPA-Fall bestätigt die Auffassung, dass schon beim geringsten Verdacht auf Korruptionsvorgänge - und gleichermaßen bei Zeichen von Exportkontrollverletzungen - eine gründliche Untersuchung angezeigt ist, die möglicherweise in eine Selbstanzeige, voluntary Disclosure, einmündet.

Die Entscheidung über die Meldung der Vergänge bei der Finanzaufsicht und in der nach dem Sarbanes-Oxley Act erforderlichen Bestätigung sollte getrennt und unabhängig davon erfolgen und nicht von den Abwägungen über die Behandlng der Korruptions- oder Exportkontrollvorwürfe beeinflusst werden, obwohl sich beide Prüfungsgremien der Auswirkungen auf das andere Prüfungs- und Meldeverfahren bewusst sein müssen.

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Urteile vom Pazifik

Das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks in San Francisco entschied am 26. November 2008:
  1. USA v. WEYHRAUCH
  2. GLAZER CAPITAL MANAGEMENT LP v. SERGIO MAGISTRI
  3. USA v. BLIXT
Im neunten Gerichtsbezirk liegen die Staaten Kalifornien, Oregon, Washington, Nevada und Arizona.

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Mittwoch, den 26. Nov. 2008

Die Bestrafung der Indianer

CK - Washington.   Im Sioux-Reservat spielen Blauer Vogel, Gesprenkelter Hirsch und Rusty Richards die Hauptrollen des Drogendramas der amerikanischen Strafverfolgung, über die das Bundesberufungsgericht des achten Bezirks der USA in der Prärie heute sein Urteil fällte:
United States v. Colin Spotted Elk, Az. 07-1937
Das Thema passt nicht ganz zum Truthahn, der jetzt dem Weißen Mann zum Opfer fällt und morgen auch Kanzleien geschlossen halten wird.

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Urteile aus Neuengland

Heute verkündete das Bundesberufungsgericht des ersten Bezirks der USA in Neuengland diese Entscheidungen:
  1. 07-2169P: Est. of D. Bennett v. Wainwright
  2. 07-2437P: US v. Marek
  3. 07-2437P: US v. Mazzola
  4. 07-2776P: US v. Parker
  5. 07-2776P: US v. Burnett

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Urteile aus den Rockies

Des Bundesberufungsgericht des zehnten Bezirks der USA verkündete heute:
  1. Poindexter v. Sequoyah Cnty Bd Cnty Comm'r
  2. United States v. Richmond

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Auslieferungsverfahren mit den USA

JW - Washington.   Das Urteil des Bundesberufungsgerichts des neunten Bezirks vom 29. April 2008 in Sachen Man-Seok Choe v. Torres, Az. 06-56634, bespricht Bruce Zagaris in den soeben erschienenen International Legal Materials, Band 47, Heft 4, 2008, der American Society of International Law ab Seite 578.

Urteil und Besprechung befassen sich mit dem Auslieferungsvertrag zwischen USA und Korea vom 9. Juni 1998. Da er grundlegend die Überlegungen zu Auslieferungen fremder Staatsangehöriger, Verjährung, Beweisbarkeit, doppelter Strafbarkeit und Habeas Corpus erörtert, ist Zagaris' Besprechung auch bei deutsch-amerikanischen Auslieferungsverfahren eine empfehlenswerte Lektüre. [Auslieferung, US-Recht ]

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Urteile im vierten US-Bezirk

Das Bundesberufungsgericht des vierten Bezirks der USA, United States Court of Appeals for the Fourth Circuit, der die Staaten um die Bundeshauptstadt Washington, DC, umfasst, erließ heute neben den als unpublished bezeichneten Urteilen:
  1. 075117.U - US v. Ellis
  2. 076098.U - US v. Cervantes-Hernandez
  3. 084008.U - US v. Duncan
  4. 084412.U - US v. Alvarez-Hernandez
  5. 084542.U - US v. Wilkes
  6. 086518.U - Sanders v. Sumter City Police Department
  7. 086709.U - Bonner v. Rivera
  8. 086710.U - US v. Queen
  9. 086966.U - US v. Council
  10. 086973.U - Lloyd v. Miller
  11. 086982.U - US v. Knox
  12. 086991.U - US v. Tyler
  13. 086998.U - Lilly v. Burtt
  14. 087054.U - Boyd v. O"Brien
  15. 087090.U - Stevens v. Vaughn
  16. 087095.U - Vines v. Watson

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Urteile vom 6. US-Bezirk

Heute entschied das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks:
  1. Doan v. Carter
  2. League of Women Voters of Ohio v. Brunner
  3. USA v. Gilpatrick
  4. Robert Golden v. Comm'r of Internal Revenue

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Dienstag, den 25. Nov. 2008

Recht auf Nicht-Ermordet-Werden

CK - Washington.   Genießt der Bürger ein Recht, nicht ermordet zu werden? Der Gefangene durfte Parkplätze reinigen und ermordete bei dieser Gelegenheit mehrere Leute. Steht ihren Nachkommen ein Anspruch gegen den Kreis zu, in dessen Obhut sich der Mörder befand, weil der Sheriff ihn nach einer Beschwerde nicht wieder einsperrte?

Der Staat kann sich nicht um alles kümmern, also gibt es keinen Schadensersatz, entscheidet mit einer gut verständlichen Begründung Richter Posner vom Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks der USA am 24. November 2008 in Sachen Christine Sandage et al. v. Board of Commissioners of Vanderburgh County et al., Az. 08-1540.[US-Recht, Schadensersatz, Mord, Sheriff ]

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Urteile aus Chicago

Das oft besonders lesenswerte Urteile verfassende Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks entschied heute:
  1. Kelley, Brian v. Med-1 Solutions
  2. Houskins, Virgean v. Sheahan, Micha

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Urteil aus makabrer Welt

CK - Washington.   Im makabren Umfeld des Handels mit Lebensversicherungen, dem Life Settlement-Geschäft, findet sich das Bundesberufungsgericht des zweiten US-Bezirks mit den Staaten Connecticut, New York und Vermont, als es über die schiedsrechtliche Frage der Vernehmung Dritter auf Veranlassung eines Schiedstribunals zu entscheiden hat. Dieses Gericht stellt im Gegensatz zu anderen fest, dass eine solche Vernehmung unzulässig ist und verkündet sein heutiges Urteil am 25. November 2008 auf seiner Webseite:
Life Receivables Trust v. Syndicate 102 at Lloyd's of London, Az. 07-1197
Sonderlich makaber ist das Geschäft eigentlich nicht. Der Handel mit Lebensversicherungspolicen nimmt schon lange einen bedeutenden Platz im internationalen Investitionsgeschäft ein. Auch die hier erfasste Versicherung von Policen und Policenerwartungen über Lloyds-Syndikate stellt ein gefestigtes, wenn auch nicht immer erfolgreiches Investitionsmodell dar.

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Appalachen-Urteile

Heute entschied das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks:
  1. USA v. McCauley
  2. Chamar Avery v. John Prelesnik
  3. USA v. Stephens
  4. Klein v. Leis
  5. Klein v. Leis
  6. Klein v. Leis
  7. Jordan v. Comm Social Security
  8. Ronald Madden v. Chattanooga City Wide Service

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Urteile im vierten US-Bezirk

Das Bundesberufungsgericht des vierten Bezirks der USA, United States Court of Appeals for the Fourth Circuit, der die Staaten um die Bundeshauptstadt Washington, DC, umfasst, erließ heute diese Urteile:
  1. 062050.P - Zuh v. Mukasey
  2. 064977.U - US v. Bryant
  3. 074735.U - US v. Welsh
  4. 074780.U - US v. Persing
  5. 081499.U - Sanders v. North Carolina State
  6. 081519.U - Brown v. Gonzales
  7. 081726.U - Hall v. North Carolina
  8. 081730.U - Neves v. Commissioner of Internal Revenue
  9. 081756.U - Murphy v. Circuit Court of Cabell County
  10. 081770.U - Phelps v. Commissioner of Internal Revenue
  11. 081924.U - Washington v. Burns
  12. 081925.U - Penland v. County of Spartanburg
  13. 082045.U - Kelley v. Saleeby
  14. 082051.U - Kelley v. St. Bartholomew"s Episcopal Church
  15. 084075.U - US v. Loving
  16. 084102.U - US v. Kebreau
  17. 084235.U - US v. Barba
  18. 084304.U - US v. Umberger
  19. 084348.U - US v. Benjamin

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Montag, den 24. Nov. 2008

Euro-Zustände in den USA

CK - Washington.   Amerikanische Sitten verfallen. Diese Woche wird es besonders deutlich. Auch Kanzleien sind vom Thanksgiving-Fieber befallen. Vor gar nicht allzu langer Zeit wurde am Freitag nach dem hohen Familienfeiertag überall gearbeitet, und kaum jemand nahm sich den Brückentag frei.

Dann kamen die billigen Flugpreise, die die Familien auf die Schnelle zusammenführten, dann die hohen Flugpreise, deretwegen die Reise schon ein paar Tage länger dauern sollte und schließlich die Flughafenkrise. Man kann ja nicht am Tag davor oder danach, oder am Wochenende davor oder danach fliegen - die Flughäfen sind überfüllt.

Und die Koffer gehen verloren! Das ganze Land ist folglich in dieser Woche unterwegs, und amerikanische Rechtsanwaltskanzleien - von anderen Institutionen ganz zu schweigen - weisen Lücken wie sonst im ganzen Jahr nicht auf.

Das Beschimpfen oder genüssliche Belächeln europäischer Urlaubsmanieren verliert an Witz und Berechtigung.

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Urteile aus Chicago

Das oft besonders lesenswerte Urteile verfassende Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks entschied heute:
  1. Sandage, Christine v. Board of Commissoners of Vanderburgh County
  2. Brandt, William v. Samuel, Son & Co
  3. USA v. Carmel, David R.
  4. USA v. Singelton, Brandon L.
  5. USA v. Tatum, Exie

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Urteile aus Neuengland

Heute zeigt das Bundesberufungsgericht des ersten Bezirks der USA in Neuengland auf seiner Webseite diese Entscheidungen:
  1. 07-2620U: Corujo v. Eurobank
  2. 07-1238P: US v. Acosta-Roman

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Urteile aus der Prärie

Das Bundesberufungsgericht des achten Bezirks der USA in der Prärie entschied heute diese Fälle:
  1. United States v. Russell Henson
  2. United States v. Javarlo Perry
  3. Gary Finch v. Michael Astrue
  4. Holly Carlson v. ACH Food Companies, Inc.
  5. United States v. Juan Magana-Aguirre

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Vatikan-Urteil im 6. US-Bezirk

CK - Washington.   Mit einem Urteil im Verfahren gegen den Vatikan eröffnet heute das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks den Reigen der Urteilsverkündungen in den USA in dieser Woche. Die Frage der Staatenimmunität nach dem Foreign Sovereign Immunities Act im Prozess gegen den Holy See beschäftigt meist das Bundesberufungsgericht in Washington, DC, doch versuchen Kläger gern ihr Glück in anderen Bezirken, wo die FSIA-Rechtsprechung weniger intensiv entwickelt wird:
  1. Smith v. Jefferson Cnty
  2. USA v. Presley
  3. O'Bryan v. Holy See
  4. O'Bryan v. Holy See
  5. USA v. Robinson
  6. Molina-Crespo v. US Merit System
  7. Stuart Brinley v. LPP Mortgage, Ltd


      There are no new NFP Opinions at this time.
Dieses Verzeichnis enthält nicht die als unpublished Opinion bezeichneten Fälle.

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Terror-Urteile aus New York

Das Bundesberufungsgericht des zweiten US-Bezirks mit den Staaten Connecticut, New York und Vermont zeigt diese neuen Entscheidungen auf seiner Webseite:
  1. In re Terrorist Bombings of U.S. Embassies (Fifth Amendment Challenges)
  2. In re Terrorist Bombings of U.S. Embassies (Fourth Amendment Challenges)
  3. In re Terrorist Bombings of U.S. Embassies

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Grenzen des Kündigungsrechts

CK - Washington.   Hire and Fire oder Employment at Will erklärte das Oberst­gericht von Indiana als das Recht der Arbeits­vertrags­parteien, ihren Vertrag mit einem good reason, bad reason, or no reason at all beenden zu dürfen; Meyers v. Meyers, 861 N.E.2d 704, 706 (Ind. 2007).

Ausgehend von diesem Grundsatz entschied das Bundes­berufungs­gericht des siebten Bezirks der USA in Sachen Donald A. Bregin v. v. Liquidebt Systems, inc. et al., Az. 08-1390, die Ausnahmen zur Regel, wenn der gekündigte Arbeitnehmer behauptet, die Kündigung sei als Vergeltung für sein Aufdecken unrechtmäßiger Buchhaltungs­vorgänge unwirksam oder er sei als Whistleblower geschützt.

Obwohl das Urteil vom 19. November 2008 von einem Bundes­gericht stammt, darf es nicht als für die gesamten USA geltend missver­standen werden. Nicht alle Staaten erlauben at Will-Vertragsver­hältnisse und verzichten auf Kündigungs­gründe.

Andere sehen einen gesetz­lichen Schutz für die Aufdeckung mit Miss­ständen vor. So mancher Manager eines deutschen US-Tochterunternehmens musste seinen Hut nehmen, weil er einfach von Hire and Fire ausging und vermeidbaren Schaden auslöste. [Arbeitsrecht, At Will, Whistleblower, US-Recht, Vertragsrecht]

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Sonntag, den 23. Nov. 2008

Verzicht erfasst Klage

CK - Washington.   Im Autowerk verletzt sich ein Arbeiter und verklagt den Hersteller. Dann nimmt er ein mit der Gewerkschaft ausgehandeltes Angebot zur gutbezahlten Massenentlassung an. Dieses enthält einen umfassenden Verzicht auf Ansprüche gegen den Arbeitgeber.

Wie der Waiver auf den bereits anhängigen Prozess mit Ansprüchen aus unerlaubter Handlung, Torts, wirkt, erörtert das Bundesberufungsgericht des sechsten Bundesbezirks nach dem Vertragsrecht des Staates Ohio in Sachen Chavtz Seals v. General Motors Corporation, Az. 07-4415 am 17. November 2008. [Vertragrecht, Torts, Verzicht, Waiver, US-Recht ]

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Samstag, den 22. Nov. 2008

RAF und Zeugenvorbereitung

CK - Washington.   Stefan Aust wurde gefragt, ob die im The Baader Meinhof Complex dargestellte deutsche Polizei rechtsstaatlich handelte. Von Ausrutschern abgesehen, erfuhr das amerikanische Publikum am 21. November 2008 nach der US-Erstaufführung im besten Kino der USA, dem AFI in Silver Spring, träfe das zu.

Doch verblieb angesichts der fehlerhaften Ermessensausübung der Polizei gerade am Anfang des Films, der nun zur Oscar-Wertung in den USA eintrifft, der Eindruck, dass der Film die Brutalität der Polizei höher schraubte als sie war und an die der US-Polizei zur Vietnam-Kriegszeit erinnerte, was seinerzeit gerade nicht zutraf.

Wenn der Film als Zeitzeugnis realistisch sein sollte, wie Aust dem Publikum erklärte, wäre eine Zeugenvorbereitung auf das amerikanische Forum wie im US-Prozess üblich begrüßenswert. Fachbegriffe wie Detention, Transcript und Due Process sollten ihm auf der Zunge liegen und dem US-Publikum nicht verwirrend auf Deutsch vorgelegt werden.

Sonst findet der Jurist bei der ansonsten gelungenen Premiere die Bestätigung der Erkenntnis, dass unvorbereitete deutsche Zeugen in Amerika einen fatal falschen Eindruck hinterlassen. Glücklicherweise nahmen die Zuschauer angesichts des mangelnden Vokabulars Abstand von Fragen, die sich zur Rechtsstaatlichkeit aus amerikanischer und rechtsvergleichender Laiensicht aufdrängten.

Da der Film nun in Oscar-Nähe gerät, werden solche Fragen jedoch drängender und nicht auf die Weinrunde nach dem Gedankenaustausch verschoben. Der Zeuge muss das Rechtsverständnis des amerikanischen Fragenstellers verstehen, um die deutsche Rechtsordnung, die neben der RAF auf der Anklagebank des Films sitzt, gerecht vermitteln zu können. Anderenfalls glaubt der hiesige Zuschauer, der Terror der RAF sei abgeschlossen, der beobachtete Terror des Staates dauere an - und amerikanische Vorurteile gegen die deutsche Rechtsordnung werden vertieft.

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Urteil aus den Rockies

Des Bundesberufungsgericht des zehnten Bezirks der USA verkündete am 21. November 2008:
United States v. Dormer
Die letzten Entscheidungen aller US-Gerichte auf der OLG-Ebene finden sich bei Decisions Today, jedoch unter Ausschluss der einzelstaatlichen Gerichtsbarkeit. Ihre Gerichte werden in den USA nicht als U.S. Courts bezeichnet, sondern als State Courts. Zumeist besitzen die staatlichen Gerichte und die des Bundes gleichrangig eine konkurrierende Zuständigkeit, was sich vielen Amerikanern und erst recht nicht Ausländern leicht erschließt. Die Unterschiede sind aber nicht nur von kosmetischer oder strategischer Bedeutung im amerikanischen Prozess.

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Urteile am Golf

CK - Washington.   Das Bundesberufungsgericht am Golf von Mexiko erließ am 21. November 2008 diese Entscheidungen. Zwei gelten als Präzedenzfälle in seinem Bezirk, der die Staaten Louisiana, Mississippi und Texas erfasst. Die restlichen fünf gelten als unpublished:
  1. USA v. Armstrong
  2. USA v. Goss
  3. Cadles Grassy Meadow v. Gervin
  4. Cadles Grassy Meadow v. Gervin
  5. Hailu v. Mukasey
  6. USA v. Torres-Jacinto
  7. Comeaux v. Stalder
  8. USA v. Vela-Martinez
  9. Romero-Flores v. Mukasey

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Urteile im vierten US-Bezirk

Das Bundesberufungsgericht des vierten Bezirks der USA, United States Court of Appeals for the Fourth Circuit, der die Staaten um die Bundeshauptstadt Washington, DC, umfasst, erließ am 21. November 2008 diese Urteile:
  1. 084291.P - US v. Goforth
  2. 074536.U - US v. Bullard
  3. 077542.U - Jackson v. Padula
  4. 081158.U - Smith v. USPS
  5. 081810.U - In Re: Jarvis
  6. 087229.U - US v. Golson
  7. 087246.U - US v. Fuller
  8. 087249.U - US v. Loxley
  9. 087278.U - US v. Murray
  10. 087295.U - US v. Maddox
  11. 087390.U - Cross v. Johnson
  12. 087596.U - Brooks v. N.N. Va. Police Dept
  13. 087639.U - Gibbs v. Rushton
  14. 087662.U - King v. Smith
  15. 087699.U - US v. Wilkes
  16. 087705.U - Benjamin v. State of South Carolina
  17. 087746.U - US v. Pipkins
  18. 087942.U - McNeill v. Atlantic Diagnostic of Durham
  19. 088024.U - Jones v. Buncombe County Sheriff"s Office

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Freitag, den 21. Nov. 2008

Papier aus China, Deutschland

JW - Washington.   Im Bundesanzeiger, Federal Register, finden sich neben allen Verordnungsentwürfen, die der Öffentlichkeit zur Stellungnahme bekannt gemacht werden, auch so manche Verwaltungsentscheidung. Ein Beispiel ist der Fall Certain Thermal Paper from China and Germany der International Trade Commission, Federal Register, 20. November 2008, Band 73, Heft 225, Seiten 70367-70368. Nach einer Anhörung am 2. Oktober 2008 legt die ITC nun ihre außenwirtschaftsrechtlichen Ergebnisse dem Wirtschaftsminister zur weiteren Beurteilung vor.
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Urteile für den Bund

Das Bundesberufungsgericht des Bundesbezirks entschied heute diese Fälle:
  1. Lacks Industries, Inc v. McKechnie Vehicle Components USA, Inc.
  2. Malone v. Peake
Der mit sachlichen Sonderzuständigkeiten ausgestattete United States Court of Appeals for the Federal Circuit, in Washington, DC ist für die gesamten USA örtlich zuständig und unterscheidet sich damit vom für Washington, DC örtlich zuständigen United States Court of Appeals for the District of Columbia Circuit.

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Urteile von Nord bis Süd

Das Bundesberufungsgericht des achten Bezirks der USA in der Prärie entschied heute diese Fälle:
  1. Curtis McGhee, Jr. v. Pottawattamie County
  2. Howard Hines v. Wendell Anderson
  3. United States v. Anthony Prellwitz
  4. United States v. Keaton Amos
  5. Calvin Silva v. Robert Houston
  6. United States v. P.A.V.

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Urteile aus Chicago

Das oft besonders lesenswerte Urteile verfassende Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks entschied heute:
  1. Jimenez-Gonzales, L. v. Mukasey, Michael
  2. Leister, Sandra v. Peterson, Michel
  3. Dale, Curtis L. v. Poston, P.O.

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Urteile vom 6. US-Bezirk

Heute entschied das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks:
  1. Martin v. Toledo Cardiology
  2. USA v. Blackie
Dieses Verzeichnis enthält nicht die als unpublished Opinion bezeichneten Fälle.

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Donnerstag, den 20. Nov. 2008

Justizminister kippt um

CK - Washington.   Während einer Rede vor der konservativen Federalist Society in Washington brach der Justizminister der USA zusammen und wurde ins Krankenhaus der George Washington University gebracht. Augenzeugen berichten, dass mindestens eine weitere Person aus dem Raum getragen wurde. Attorney General Michael Mukasey soll sich zu Beginn seines Vortrages in guter Verfassung befunden haben. Im Internet wird auf einen Schlaganfall spekuliert. [Michael Mukasey, Justizminister, Attorney General, US-Recht ]
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Bucht leert sich

CK - Washington.   Entlassungen aus Guantanamo häufen sich. Wären alle Zellen leer, wenn Bush Länder fände, die die Gefangenen aufzunehmen bereit sind? Unglücklicherweise müssen einige Gefangene länger auf die Freiheit warten, weil niemand Bush ein Geschenk vor dem Ablauf seiner Amtszeit bereiten will.

Nun wurden fünf Bosnien-Algerier ohne Afghanistan-Verbindung vom Gericht freigesetzt. Das erstinstanzliche Bundesgericht in Washington, DC informiert mit einer eigenen Guantanamo-Bay-Webseite über diese Fälle und entschied am 20. November 2008 in Sachen Lakhar Boumediene et al. v. George W. Bush et al., Az. 04-1166.

Den Beklagten gibt das Gericht auf, die notwendigen diplomatischen Schritte zur Freilassung in die Wege zu leiten.

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Urteile vom Pazifik

Das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks in San Francisco entschied heute:
  1. USA V. NEVILS
  2. ALASKA WILDERNESS V. KEMPTHORNE
  3. KALILU V. MUKASEY
  4. ABEBE V. GONZALES
  5. DOODY V. SCHRIRO
Im neunten Gerichtsbezirk liegen die Staaten Kalifornien, Oregon, Washington, Nevada und Arizona.

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Scheinhersteller: Produkthaftung

CK - Washington.   Ein Kind verbrennt. Die Eltern verklagen den Feuerzeughändler. Er sucht die Freistellung beim Lieferanten vom Produkthaftungsanspruch, und dieser wendet sich an den Importeur, der das Produkt aus China bezieht.

Das Oberstgericht vom Texas untersucht die sich daraus ableitenden Rechtsfragen in SSP Partners and Metro Novelties, Inc. v. Gladstrong Investments (USA) Corporation, Az. 05-0721. Am 14. November lehnt es eine behauptete Kettenhaftung für Produkthaftungsansprüche ab.

Eine Haftungsgrundlage für die Parteien zwischen Hersteller und Endverkäufer setzt ein Verschulden voraus, eine Produkthaftung der beiden anderen Parteien nicht. Eine Besonderheit des Falles besteht in der Konstellation von verbundenen Parteien:

Eine Auftragsherstellerin im Ausland mit Auftraggeber im Ausland, dessen Tochter in den USA sich gelegentlich als Hersteller bezeichnet. Das US-Unternehmen konnte nach der Berufungsauffassung als Scheinhersteller haften. Das Oberstgericht spricht detailliert diese Fragen nach dem Gesetzes- und Common-Law-Recht von Texas mit den unterschiedlichen Rechtsfolgen an. [Produkthaftung, Scheinhersteller, Regress, Haftungsfreistellung, Indemnity, US-Recht ]

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Mittwoch, den 19. Nov. 2008

Höchstbetrag = Garantiebetrag?

LF - Washington.  Das Verhältnis von Rahmenverträgen zu Einzelaufträgen beschäftigt auch das US-Recht. Über die Auslegung eines Rahmenvertrags zwischen Dienstleistern im IT-Geschäft entschied das Bundesberufungsgericht des siebten Bezirks der Vereinigten Staaten in der Sache Business Systems Engineering, Inc. v. International Business Machines Corp., Az. 08-1081.

Wenn in einem Rahmenvertrag bestimmte Leistungen nur unter Abruf vereinbart werden, kann die Höchstsumme der vereinbarten Entlohnung nicht als Garantiebetrag verstanden werden. Vielmehr erfolgt die Entlohnung für die tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen nach Maßgabe der Einzelaufträge.

Das Gericht entschied daher am 10. November 2008, dass die Klägerin keine Zahlung für Leistungen verlangen kann, die entweder nicht abgefragt wurden, oder von ihr nicht erbracht werden konnten.

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Fast-Marke wie Marke geschützt?

JW - Washington.   Die Markeninhaberin des Films Gone in 60 Seconds von 1974 mit dem weltbekannten Ford Fastback Mustang namens Eleanor vermarktet Eleanor auf vielfältige Weise und erteilte für Spielzeugautos Lizenzen. 1995 übertrug sie einer anderen Filmfirma die Remake-Rechte des Films. Diese entwickelte für ihren Film eine zweite Eleanor, welche stark an die ursprüngliche Eleanor erinnerte. Mit der Klage rügte die Lizenzgeberin die Verletzung ihrer Marken- und Urheberrechte.

In Sachen Halicke Films, LLC, et al. v. Sanderson Sales and Marketing, et al., Az. 06-55806, verwies das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks am 12. November 2008 die Entscheidung des Untergerichts zur erneuten Verhandlung zurück. Dem Urteil liegt ein komplexer IP-Sachverhalt zugrunde, den das Gericht unter vielerlei Gesichtspunkten untersucht.

Die Begründung erörtert Grundsätze des Markenrechts und der Vertragsauslegung. Sie bestätigt, dass eine Markenverletzung schon vor der Inhaberschaft an einer Marke möglich ist. Der Lanham Act erlaubt die Rüge der Markenverletzung auch ohne Inhaberstellung, wenn ein erkennbares Interesse an der potentiell verletzten Marke besteht.

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Urteile vom Pazifik

Das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks in San Francisco entschied heute:
  1. HAKOPIAN V. MUKASEY
  2. MCDONALD V. SUN OIL COMPANY
  3. AHMED V. MUKASEY
Im neunten Gerichtsbezirk liegen die Staaten Kalifornien, Oregon, Washington, Nevada und Arizona.

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Urteile im 3. Bezirk der USA

Das Bundesberufungsgericht für Pennsylvania, Ohio, und New Jersey entschied heute:
  1. Az.: 07-1968, Johnson v. Tennis: PDF-Datei
  2. Az.: 07-1297, USA v. Morena: PDF-Datei

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Urteile im 6. US-Bezirk

Heute entschied das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks:
  1. USA v. Brown
  2. Thompkins v. Berghuis
  3. Howard Frank v. Dana Corporation
Dieses Verzeichnis enthält nicht die als unpublished Opinion bezeichneten Fälle. Das Gericht ist für die Staaten Michigan, Ohio, Kentucky und Tennessee zuständig.

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Dienstag, den 18. Nov. 2008

Kennen wir den Justizminister?

CK - Washington.   Ein neuer Justizminister wird angekündigt. Dieses Mal stammt er aus Washington. 70.000 Anwälte in der Hauptstadt fragen sich, wer ihn am besten kennt. Jede Kanzlei hätte gern den direkten Draht. Bestimmt die Hälfte wird behaupten, ihn zu den Bekannten zu zählen.

Eric Holder ist in Washington kein Unbekannter, war auf Veranstaltungen seit Jahrzehnten ansprechbar und hat lange als Richter und Staatsanwalt gewirkt, bevor er unter Bill Clinton im Justizministerium den zweithöchsten Posten annahm. Die Zustimmung des Senats zu seiner Ernennung ist noch unsicher.

Er, der gegen Korruption und Wirtschaftskriminalität vorging, verlor ausgerechnet bei einem Wirtschaftskriminellen den Verstand und widersprach in der Hektik des Amtsendes von Clinton nicht der Begnadigung von Marc Rich.

Anders als bei einigen Vorgängern, die beispielsweise George Bush hörig waren, wäre seine Ernennung zum Attorney General ein Gewinn. Bei Holder ist damit zu rechnen, dass er die politische Unabhängigkeit des Justice Department wiederherstellen kann, auch wenn er ein enger Vertrauter von Senator Obama ist. [Justizminister, Justice Department, Attorney General, US-Recht ]

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Urteile vom Pazifik

Das Bundesberufungsgericht des neunten Bezirks in San Francisco entschied heute:
  1. WALDRIP V. HALL
  2. ROMOLAND SCHOOL DIST V. INLAND
  3. KHUNAVERDIANTS V. MUKASEY
Im neunten Gerichtsbezirk liegen die Staaten Kalifornien, Oregon, Washington, Nevada und Arizona.

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OWiG-Verfahren gestrafft

CK - Washington.   Dass eine Stadt das Widerspruchsverfahren für Strafzettel ändert, ist nicht in jeder Rechtsordnung vorstellbar. Die USA haben über 50 Rechtsordnungen auf Staatsebene. Auch Kreise und Städte können ihre Rechte weitgehend nach Belieben gestalten.

So wundert es hier niemanden, dass Arlington auf der anderen Seite des Potomac beschließt, den bei der Polizei einzulegenden Widerspruch gegen Strafzettel wegen Falschparkens plötzlich vom persönlichen Erscheinen abhängig zu machen und die Entscheidung ans Gericht zu verweisen.

Die Erschwernis soll den Bürger von Widersprüchen abhalten und Einnahmen steigern. Das polizeiliche Verwaltungspersonal ist bereits aus der Strafzettelbearbeitung des Parking Notice Review Office zur Strafzettelausgabe versetzt worden. Das Verwaltungsverfahren wird als Policy bezeichnet, die der Polizeichef nach Gutdünken ändern darf. Der Administrative Procedure Act gilt nur im Bundesrecht.[Verwaltungsverfahrensrecht, US-Recht,Strafzettel, Widerspruch ]

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