• • Zeugen verraten geheime anwaltliche Untersuchung • • Vorrang von Religions- oder Brandschutz? • • Unechter Edelsteinschatzfund - haftet Rechtsanwalt? • • 1-2-3: Haftet Google für Bloginhalte? • • Bekleidung namens Jules und Joules im Markenrecht • • Klagefristverlängerung nach Nazi-Kunstenteignungen • • Supreme Court: Herabwürdigende Marke zulässig • • Welche Werbung darf Insasse schalten? • • Neueste Urteile USA

Mittwoch, den 27. Febr. 2013

Das Bier des Dritten: Schadensersatz  

Definition des Eingriffs in Vertragsrechte Dritter
.   Der Schadensersatz für tortious Interference in contractual Relations irritiert Deutsche ebenso wie die tortious Interference in Business Expectations. Warum sollte man Dritten nicht eine Vertragsbeziehung abjagen dürfen?

Und wenn zwei verhandeln, kann man nicht risikofrei ein eigenes Angebot für einen besseren Deal anbieten? Beim Bierbezug stellten sich solche Fragen dem Bundesberufungsgericht in New York City im Fall High Falls Brewing Co. v. Boston Beer Corp.

Da das Untergericht bereits zu Recht die Klage auf Schadensersatz wegen eines Claim of tortious Interference with Contract abgewiesen hatte, konnte sich die Revision am 26. Februar 2013 auf eine Darlegung der Rechtsgrundsätze beschränken, die kurz, jedoch lesenswert ausfällt.








CK
Clemens Kochinke ist Gründer und Herausgeber des German Ame­ri­can Law Journal in der Digitalfassung sowie von Embassy Law. Er ist nach der Ausbildung in Deutschland, Malta, England und USA Jurist, At­tor­ney und Rechtsanwalt, vormals Referent für Wirt­schafts­politik und IT-Auf­sichtsrat, seit 2014 zudem Managing Part­ner einer 75-jäh­ri­gen ame­ri­ka­nischen Kanzlei. Er erklärt deutsch-ame­ri­ka­ni­sche Rechtsfragen in Büchern und Fachzeitschriften.

2014 erschien sein Kapitel Vertragsverhandlung in den USA in Heussen/Pischel, Handbuch Vertragsverhandlung und Ver­trags­management, und 2012 sein Buchbeitrag Business Nego­ti­ati­ons in Ger­many in New York, 2013 sein EBook Der ame­ri­ka­ni­sche Vertrag: Planen - Verhandeln - Schreiben.

Die meisten Mitverfasser sind seine hochqualifizierten, in das amerikanische Recht eingeführten Referendare und Praktikanten.