Gefängnis für Webmaster
CE - Washington. Der US-Kongress verabschiedete kürzlich den Adam Walsh Child Protection and Safety Act of 2006, den Präsident Bush am 26. Juli 2006 unterzeichnete. Das Gesetz setzt
Webmaster, auf deren Internetseite sich unter einem harmlosen Begriff wie Barbie
ein sexueller Hintergrund verbirgt, einer neuen Strafbarkeit aus.
Sie können mit bis zu 20 Jahren Gefängnis oder Bußgeld bestraft werden.
Die Gefängnisstrafe kommt in Betracht, wenn der Webmaster die Absicht verfolgt, einen
ahnungslosen Besucher auf eine Sexseite zu locken.
Das Gesetz soll Kinder vor Sexualstraftätern schützen. Nach der Vorstellung des Kongresses genieße dieses mit HR 4472 nun geregelte Thema die selbe Priorität
wie der Grenzsschutz vor Terroristen. Das Straftäterverzeichnis soll nun landesweit ausgebaut werden.
Einige Internetseiten zeigen zum Beispiel, wie Barbiepuppen simulierten Sex haben. Diese Seiten könnten,
je nachdem wie Staatsanwälte den Gesetzeswortlaut und die Webseite interpretieren, in Schwierigkeiten kommen.