Aufschwung für Flüssiges
CK • Washington. Der Wirtschaftsaufschwung vor den Wahlen im November ist programmiert. Seit heute morgen müssen Flugpassagiere alles Flüssige von sich werfen, das teure Parfüm ebenso wie die billige Zahnpaste.
Das Ministerium für die Sicherheit des Heimatlandes, das im Ernstfall nicht einmal seine Schnürsenkel oder einen Deichbruch findet, verunsichert die Bevölkerung mit einer Notverfügung, und das wirkt sich stets zugunsten der Bush-Freunde aus.
Der Ersatzbedarf für Flüssiges wird steigen, und damit sieht auch die Wirtschaft bei der Wahl wie ein Erfolg aus. Demnächst aus diesem Theater: Eine Eilverfügung zum Abriss von Häusern, die Terroristen sich als Ziel setzen könnten. Im Immobilienmarkt sieht es ganz mies aus.