Schiedsklausel begünstigt Dritte
CK • Washington. Sammelkläger verklagten Kreditkartenfirmen und wurden an das Schiedsgericht verwiesen, weil die Kreditverträge wirksame Schiedsklauseln enthalten. Nun verklagen sie weitere Firmen wegen desselben Sachverhalts, und das Gericht stellte auf Antrag der Beklagten fest, dass die Schiedsklausel aus den anderen Verträgen auch hier wirkt.
Nach dem equitable Estoppel-Grundsatz sind die Sachverhalte so untrennbar miteinander verbunden, dass die Klausel nach dem Federal Arbitration Act auch wirkt, wenn die neuen Beklagten in ihren Verträgen keine Schiedsklausel mit den Klägern vereinbarten, bestätigte das Bundesberufungsgericht des zweiten Bezirks am 13. Februar 2007 in Sachen Robert Ross et al. v. American Express Company et al., Az. 06-4598. Schiedsrecht USA equitable estoppel