9-11 im doppelten Sinne
MN - Washington. Die Entwicklung der europäisch-amerikanischen Beziehungen im Anschluss an die Attentate des 11. September 2001 und ein Ausblick auf deren Zukunft war Gegenstand einer Veranstaltung am 11. September 2007 in Washington. Das Thema der von der Friedrich Naumann Foundation im Willard Hotel organisierten Zusammenkunft lautete September 11: Changing Perspectives for EU-US Relations. Moderator war Claus Gramckow, zuständig für den transatlantischen Dialog bei der Stiftung in Washington.
Annemie Neyts, belgische Abgeordnete der Liberalen im Europaparlament und Vorsitzende der Europäischen Liberalen Partei (ELDR), betonte die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen. Angesichts der Terrorismusbedrohung appellierte sie an die amerikanischen Entscheidungsträger das Vorgehen weniger als Krieg, denn als gemeinsam zu bewältigende Aufgabe zu begreifen. Dabei sei Hoffnung stets besser als Angst.
Alexander Graf Lambsdorff, deutscher Abgeordneter der Liberalen im Europaparlament, verglich die Bedeutung des europäischen 9-11, den Fall des eisernen Vorhangs am 9. November 1989, mit derjenigen des amerikanischen 9-11. Er kam zu dem Schluss, dass man zurückkehren müsse zu der Offensive westlicher Demokratisierung, wie sie 1989 herrschte, und die seit dem 11. September 2001 vorherrschende Defensive verlassen müsse. Dafür erkannte er bereits erste Anzeichen.
Annemie Neyts, belgische Abgeordnete der Liberalen im Europaparlament und Vorsitzende der Europäischen Liberalen Partei (ELDR), betonte die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen. Angesichts der Terrorismusbedrohung appellierte sie an die amerikanischen Entscheidungsträger das Vorgehen weniger als Krieg, denn als gemeinsam zu bewältigende Aufgabe zu begreifen. Dabei sei Hoffnung stets besser als Angst.
Alexander Graf Lambsdorff, deutscher Abgeordneter der Liberalen im Europaparlament, verglich die Bedeutung des europäischen 9-11, den Fall des eisernen Vorhangs am 9. November 1989, mit derjenigen des amerikanischen 9-11. Er kam zu dem Schluss, dass man zurückkehren müsse zu der Offensive westlicher Demokratisierung, wie sie 1989 herrschte, und die seit dem 11. September 2001 vorherrschende Defensive verlassen müsse. Dafür erkannte er bereits erste Anzeichen.