De-Identifizierung mobiler Daten
Regierungsprojekte zu freiwilliger Beschränkung und Auslandsspionage
CK • Washington. Die Tagesordnung einer öffentlichen Sitzung der US-Regierung über die Behandlung mobil gesammelter Daten sieht unter anderem vor, dass private App-Anbieter die De-Identifizierung von Verbraucherdaten anbieten. Weitere Tagesordnungspunkte zum Mobildatenschutz in den USA sind ebenso begrüßenswert, wie der Umstand beklagenswert ist, dass die Beachtung der Regeln freiwillig sein soll. Freiwillige Regeln nützen erfahrungsgemäß wenig. Kreativer Freiraum für Anbieter wie Kunden ist sinnvoll. Doch voluntary Restraints öffnen dem Missbrauch Tür und Tor. Die Tagesordnung der Sitzung zum Development of Consumer Data Privacy Code of Conduct Concerning Mobile Application Transparency wird von der einladenden National Telecommunications and Information Administration am 8. Juli 2013 im Bundesanzeiger, Bd. 78, Heft 130, S. 40726 verkündet. Im selben Heft verkündet das Privacy and Civil Liberties Oversight Board im Weißen Haus eine Arbeitssitzung am 9. Juli 2013 zu den Themen §215 USA PATRIOT Act sowie §702 Foreign Intelligence Surveillance Act, S. 40778, zu der um schriftliche Anmerkungen der Öffentlichkeit gebeten wird.