Sexspalte diffamiert, Verlag verurteilt
CK • Washington. Ein Polizist soll einer Freundin Sex aufgezwungen haben, und ein Verlag berichtet 13 Jahre später davon, obwohl ein Schiedsrichter den Vorwurf arbeitsrechtlich entkräftete. Der Polizist klagt und gewinnt Schadensersatz wegen Verleumdung. Das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks der USA ist am 1. November 2013 im Fall Young v. Gannett Satellite Information geteilter Meinung. Doch seine Begründung der mehrheitlichen Ablehnung des Verlagsrevisionsantrages auf Urteilsaufhebung führt lehrreich in das Verleumdungsrecht und die Sorgfaltspflichten von Redaktionen ein.