Böser Glaube im Domainrecht
CK • Washington. Neun gesetzliche Faktoren und alles, was ein Gericht für sinnvoll hält, fließt in die Feststellung bösen Glaubens nach dem Anticybersquatting Consumer Protection Act ein. Im Fall Carnivale v. Staub Design LLC untersuchte das Bundesberufungsgericht des dritten Bezirks der USA in Philadelphia am 3. Dezember 2013 die Merkmale 5 und 9 dieses Bundesgesetzes:
(V) the person's intent to divert consumers from the mark owner's online location to a site accessible under the domain name that could harm the goodwill represented by the mark, either for commercial gain or with the intent to tarnish or disparage the mark, by creating a likelihood of confusion as to the source, sponsorship, affiliation, or endorsement of the site; …Staub hatte nach der Beurteilung des Gerichts kurz vor seiner Domainanmeldung die gegnerische Webseite besucht, ein the der gegnerischen Bezeichnung hinzugefügt und seine Seite nicht wie behauptet als reine Informationsseite gestaltet, sondern damit Einkünfte auf Kosten des Gegners angestrebt. Dass die vom Untergericht geschützte Domain sonderlich kennzeichnend war, scheint die Revision zu anzuzweifeln, doch bestätigt sie in ihrer Erörterung, dass die Gesamtheit aller Faktoren den bejahten Bad Faith stützt.
(IX) the extent to which the mark incorporated in the person's domain name registration is or is not distinctive and famous within the meaning of subsection (c) of this section. 15 USC §1125(d)(1)(B)(i).