Monopolist darf nachahmen, ausbooten
CK • Washington. Windows wuchs, indem Microsoft das Software-Umfeld absuchte und die Funktionen ergänzender Anbieter in das eigene Betriebssystem einband. Für Windows zu programmieren, lohnt sich nicht, bestätigte indirekt in New York City das Bundesberufungsgericht des zweiten Bezirks der USA im Fall MiniFrame Ltd. v. Microsoft Corp.
Wer Windows-Kunden Neues anbietet, muss immer damit rechnen, dass Microsoft ungestraft den Anbieter ausbootet, indem das Produkt in Windows selbst nachgeahmt wird - in der Regel meist nicht so gut, aber bis die Kunden das merken, ist der Konkurrent schon aus dem Wege geräumt.
Dass Microsoft auch als Monopolist so vorgehen darf, bestätigte das Gericht am 23. Dezember 2013 einem Anbieter, der mit Software- und Hardware Kunden ermöglichte, einen Windows-Rechner mehreren Nutzern verfügbar zu machen. Windows änderte seine Lizenz, um dies zu verbieten, und Microsoft bot einen Ersatz mit dem Multipoint-System an.
Wer Windows-Kunden Neues anbietet, muss immer damit rechnen, dass Microsoft ungestraft den Anbieter ausbootet, indem das Produkt in Windows selbst nachgeahmt wird - in der Regel meist nicht so gut, aber bis die Kunden das merken, ist der Konkurrent schon aus dem Wege geräumt.
Dass Microsoft auch als Monopolist so vorgehen darf, bestätigte das Gericht am 23. Dezember 2013 einem Anbieter, der mit Software- und Hardware Kunden ermöglichte, einen Windows-Rechner mehreren Nutzern verfügbar zu machen. Windows änderte seine Lizenz, um dies zu verbieten, und Microsoft bot einen Ersatz mit dem Multipoint-System an.