Rundschreiben intern verteilt: Millionenhaftung
CK • Washington. Ein Rundschreiben - zwei Rechtsverletzungen, und einen gewaltigen Schadensersatz stellten die Gerichte im Revisionsentscheid Energy Intelligence Group Inc. v. Kayne Anderson Capital Advisors LP am 15. Januar 2020 fest. Dieselbe Handlung verletzt das Urheberrecht durch unerlaubtes Kopieren und den Digital Millenium Copyright Act durch eine Kopierschutzumgehung. Der Newsletter kostet etwas und ist auf einen bestimmten Leser beschränkt, wenn nicht Lizenzen für weitere Leser erworben werden.
Die Beklagte wollte die Gebühren dafür vermeiden und verteilte das einzige lizenzierte Exemplar intern digital. Das Bundesberufungsgericht des fünften Bezirks der USA in New Orleans beschreibt nicht nur die Verletzungen, sondern auch die Einreden sowie die vom Urheber verlangte Schadensminderung.
Mit Revisionsänderungen geht der Fall um ein vorgerichtliches Vergleichsangebot von $5 Mio., 39 mal $15.000 gesetzlichen Schadensersatz, $2,6 Mio. Anwaltshonorarerstattung, $25.752.500 als Juryverdikt für 1646 Kopien und $1.062.500 für das Kopierschutzknacken. Der gesetzliche Faktor von $15.000 ist hoch angesetzt und liegt wahrscheinlich über dem tatsächlichen Schaden, den der Urheber auch hätte wählen dürfen.
Die Beklagte wollte die Gebühren dafür vermeiden und verteilte das einzige lizenzierte Exemplar intern digital. Das Bundesberufungsgericht des fünften Bezirks der USA in New Orleans beschreibt nicht nur die Verletzungen, sondern auch die Einreden sowie die vom Urheber verlangte Schadensminderung.
Mit Revisionsänderungen geht der Fall um ein vorgerichtliches Vergleichsangebot von $5 Mio., 39 mal $15.000 gesetzlichen Schadensersatz, $2,6 Mio. Anwaltshonorarerstattung, $25.752.500 als Juryverdikt für 1646 Kopien und $1.062.500 für das Kopierschutzknacken. Der gesetzliche Faktor von $15.000 ist hoch angesetzt und liegt wahrscheinlich über dem tatsächlichen Schaden, den der Urheber auch hätte wählen dürfen.