Wie man Spam verkauft
CK • Washington. For Your Political Information nennt sich eine Webseite, die Spamdienste vertreibt. $150/m mit 10.000 Journalisten in Washington und 20.000 Rechtsanwälten und sonstigen Lobbyisten in der Hauptstadt. Schreiberlinge, die sich Klatsch, Kultur oder Kapital widmen, sind sorgfältig ausgesiebt.
Und wie erfährt man von dieser wundervollen Möglichkeit, diesen einflussreichen Kreis persönlich anzusprechen? Natürlich durch Spam, mit dem irreführend Betreff Gateway to Public Policy News on the Internet.
Doch fällt die Nachricht vielleicht nicht unter den imbezilen bundesrechtlichen Spambegriff, zumal der Anbieter eine Postanschrift und einen Weg zum Opt-Out nennt, mit dem man die Gültigkeit der eigenen Anschrift bestätigen darf. Hoffentlich wählen viele Pro-Spam-Lobbyisten diese Option.