Double Dipping oder Schadensersatz?
CK • Washington. In New York City erklärte das Bundesberufungsgericht des zweiten Bezirks der USA am 5. Dezember 2014 den Sinn von Schadensersatz, als ein entlassener Mitarbeiter im Fall Andrews v. Sotheby International Ltd. es überzeugen wollte, er verdiene eine Abfindung als vertraglichen Schadensersatz aus einem Wettbewerbsverbot, obwohl er sofort nach der Entlassung in einem verbundenen Unternehmen des Arbeitgebers eine gleichwertige Stelle annahm und keinen tatsächlichen Schaden behaupten konnte.
Zwar lägen die Voraussetzungen für einen Schadensersatzanspruch in der Form eines sechsmonatigen Gehaltsfortzahlungsanspruchs vor, entschied der United States Court of Appeals for the Second Circuit, doch habe der Kläger im Sinne der Schadensminderungspflicht gehandelt und gar keinen ersatzfähigen Schaden entstehen lassen. Den vertraglichen Schadensersatz bezeichnete das Gericht als Liquidated Damages, die manchmal statt der verbotenen Vertragsstrafe vereinbart werden dürfen.
Zwar lägen die Voraussetzungen für einen Schadensersatzanspruch in der Form eines sechsmonatigen Gehaltsfortzahlungsanspruchs vor, entschied der United States Court of Appeals for the Second Circuit, doch habe der Kläger im Sinne der Schadensminderungspflicht gehandelt und gar keinen ersatzfähigen Schaden entstehen lassen. Den vertraglichen Schadensersatz bezeichnete das Gericht als Liquidated Damages, die manchmal statt der verbotenen Vertragsstrafe vereinbart werden dürfen.