Mordswelle trifft Schiff: Schmerzensgeld vom Kapitän
CK • Washington. Eine Mordswelle, rogue Wave, erwischte ein Schiff, das Baufahrzeuge über eine Bucht transportierte. Furcht vor dem nassen Tod ergriff die in der Lastern sitzenden Fahrer. Zwei schwere Fahrzeuge wurden herumgeschleudert und hingen schräg über der Bordwand. Eine Klage auf Schadensersatz folgte gegen den Kapitän. Zugesprochen wurden in Sawyer Brothers Inc. v. Island Transporter LLC Ersatz der Schäden an den Fahrzeugen, des Verlustes von Material auf ihnen und des entgangenen Gewinns.
Ein Sonderthema, das auch das Bundesberufungsgericht des ersten Bezirks der USA in Boston in der Revision am 3. April 2018 aufgreift, ist das ebenfalls gewährte Schmerzensgeld für die Besorgnis der Mitfahrer um das Überleben der Kollegen in den Fahrzeugen sowie die Angst vor dem Ertrinken. Die Entschädigung bestätigt die Revision, weil der Kapitän fahrlässig einen Wetterbericht übersehen hatte, die Fahrzeuge nicht hatte an Deck anketten lassen und er die Passagiere in eine Gefahrenzone geführt hatte. Die Zone of Danger-Haftung gilt im Seerecht für Schiffsleute, doch das Gericht erstreckte sie auf Passagiere im Rahmen der Prüfung eines Anspruchs aus negligent Infliction of emotional Distress.
Ein Sonderthema, das auch das Bundesberufungsgericht des ersten Bezirks der USA in Boston in der Revision am 3. April 2018 aufgreift, ist das ebenfalls gewährte Schmerzensgeld für die Besorgnis der Mitfahrer um das Überleben der Kollegen in den Fahrzeugen sowie die Angst vor dem Ertrinken. Die Entschädigung bestätigt die Revision, weil der Kapitän fahrlässig einen Wetterbericht übersehen hatte, die Fahrzeuge nicht hatte an Deck anketten lassen und er die Passagiere in eine Gefahrenzone geführt hatte. Die Zone of Danger-Haftung gilt im Seerecht für Schiffsleute, doch das Gericht erstreckte sie auf Passagiere im Rahmen der Prüfung eines Anspruchs aus negligent Infliction of emotional Distress.